Die Kuckucksuhr von Heinrich Kämpchen

Nun mag der Winter kommen,
Mit seiner Winterqual,
In meinem Stübchen drinnen
Bleibt’s Frühling allzumal. –
 
Und wenn der Nordsturm draußen
Auch schüttelt Baum und Ast,
Hier drinnen ist es wohlig,
Da ist der Lenz zu Gast. –
 
Und wollt ihr, Freunde, wissen,
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Wer solches Wunder schuf,
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Und mir den Frühling zaubert –
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Es ist der Kuckucksruf. –
 
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In meinem Ohre tönet
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Stets neu der frohe Hall,
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Mit jedem Stundenschlage
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Vernehm’ ich seinen Schall. –
 
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Er hat vom Winterbangen
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Verscheucht die letzte Spur –
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Hab’ Dank dafür, du gute,
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Du alte Kuckucksuhr. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Die Kuckucksuhr“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
87
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Kuckucksuhr“ ist Heinrich Kämpchen. Der Autor Heinrich Kämpchen wurde 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1909. Der Erscheinungsort ist Bochum. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 87 Worte. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend am Rhein“, „Abendläuten“ und „Altendorf“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Kuckucksuhr“ weitere 165 Gedichte vor.

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