Die Infantriekaserne von Klabund

Hinter diesem kleinen Feldchen
Steht ein grau verhutzelt Wäldchen,
Über seinen Gipfeln ferne
Blinkt die Infantriekaserne.
 
Viele schöne rote Dächer
Streckt sie in die Luft wie Fächer. –
Ach, der schönen Wanderin
Ward ein wenig schwül zu Sinn.
 
Ja sie trippelte und hetzte,
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Weil sie was in Glut versetzte,
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Und ihr Auge, heiß und gier,
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Späht nach einem Musketier.
 
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Dieser hockt im Fenster träge,
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Eine Pfeife im Gehege.
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Ach, wie wär er doch so gerne
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Aus der Infantriekaserne!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Die Infantriekaserne“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Die Infantriekaserne“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Klabund. Geboren wurde Klabund im Jahr 1890 in Crossen an der Oder. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1913 zurück. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 77 Worte. Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ballade“, „Baumblüte in Werder“ und „Bauz“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Infantriekaserne“ weitere 139 Gedichte vor.

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