Die Illusion von Richard Dehmel

Was ist die Freude, das Glück, das Leben
ohne den Traum von Hoffnung und von Ruhm!
Eine Straße, endlos, öd, uneben:
immer müder wird dein Pilgerthum.
 
Gieb mir Melodieen – oh nur eine,
wiege das Herz in Träume, wenn es schreit,
und dir wachsen ewige Marmorsteine
aus der Asche der Vergessenheit!
 
Hoffnung. Ruhm. Was soll ich mich beklagen:
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ein Diadem zieht straalend vor mir her!
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Was thut’s, ein Leben wie ein Bettler tragen,
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wenn man stirbt wie Pindar und Homer!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Illusion“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Illusion“ ist Richard Dehmel. Der Autor Richard Dehmel wurde 1863 in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1893 entstanden. In München ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Dehmel ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 80 Worte. Der Dichter Richard Dehmel ist auch der Autor für Gedichte wie „Bitte“, „Büßende Liebe“ und „Chinesisches Trinklied“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Illusion“ weitere 490 Gedichte vor.

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