Die Haselsträuche von Christian Felix Weiße

Heil sey euch, sichern Haselsträuchen,
Wie lieben euch die Schäfer nicht!
In eure Schatten seh ich manchen Hirten schleichen
Mit seiner Schäferin, so bald die Sonne sticht:
Es muß des Schatten wegens seyn;
Denn warum schlichen sie hinein?
 
Heil euch, fruchtbaren Haselsträuchen!
Auch wenn die Sonne nicht mehr sticht,
Im Herbst seh ich sehr oft den Schäfer zu euch schleichen
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Mit seiner Schäferin; des Schattens wegen nicht?
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Es muß der Nüsse wegen seyn:
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Denn warum schlichen sie hinein?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Haselsträuche“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Haselsträuche“ ist Christian Felix Weiße. Geboren wurde Weiße im Jahr 1726 in Annaberg. Das Gedicht ist im Jahr 1758 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Aufklärung zugeordnet werden. Bei Weiße handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 78 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „An einen Bach im Winter“, „Befehl an Zephyr“ und „Cephalus und Aurore“. Zum Autor des Gedichtes „Die Haselsträuche“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 100 Gedichte vor.

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