Am Sachsenplatz: Die Nachtigall von Joachim Ringelnatz

Es sang eine Nacht …
Eine Nachti..
Ja Nachtigall am Sachsenplatz
Heute morgen. – Hast du in Berlin
Das je gehört? – Sie sang, so schien
Es mir, für mich, für Ringelnatz.
 
Und gab mir doch Verlegenheit,
Weil sie dasselbe Jauchzen sang,
Das allen Dichtern früherer Zeit
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Durchs Herz in ihre Verse klang.
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In schöne Verse!
 
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Nachtigall,
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Besuche bitte ab und zu
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Den Sachsenplatz;
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Dort wohne ich. – Ich weiß, daß du
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Nicht Verse suchst von Ringelnatz.
 
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Und hatten doch die Schwärmer recht,
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Die dich besangen gut und schlecht.

Details zum Gedicht „Am Sachsenplatz: Die Nachtigall“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
18
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Exilliteratur

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Am Sachsenplatz: Die Nachtigall“ ist Joachim Ringelnatz. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1933. Der Erscheinungsort ist Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Exilliteratur zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 85 Wörter. Es baut sich aus 4 Versen auf und besteht aus 18 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autoren des Gedichtes „Am Sachsenplatz: Die Nachtigall“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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