Die Geburtenzahl von Joachim Ringelnatz

Die Geburtenzahl
Ging herunter,
Traf den Pfarrer im Tal
Nachts noch munter.
 
Heidel da diedel dumm
Wie war das schön im Tal!
Aufwärts steigt wiederum
Bald die Geburtenzahl.
* * *
 
10 
Und dann lächelt alles froh
11 
Im statistischen Büro.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Die Geburtenzahl“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
11
Anzahl Wörter
36
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Geburtenzahl“ ist Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1924. In München ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 36 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 11 Versen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autor des Gedichtes „Die Geburtenzahl“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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