Die Dämmerung von Alfred Lichtenstein

Ein dicker Junge spielt mit einem Teich.
Der Wind hat sich in einem Baum gefangen.
Der Himmel sieht verbummelt aus und bleich,
Als wäre ihm die Schminke ausgegangen.
 
Auf lange Krücken schief herabgebückt
Und schwatzend kriechen auf dem Feld zwei Lahme.
Ein blonder Dichter wird vielleicht verrückt.
Ein Pferdchen stolpert über eine Dame.
 
An einem Fenster klebt ein fetter Mann.
10 
Ein Jüngling will ein weiches Weib besuchen.
11 
Ein grauer Clown zieht sich die Stiefel an.
12 
Ein Kinderwagen schreit und Hunde fluchen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Dämmerung“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
81
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Alfred Lichtenstein ist der Autor des Gedichtes „Die Dämmerung“. Der Autor Alfred Lichtenstein wurde 1889 in Berlin geboren. Im Jahr 1911 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in München. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Lichtenstein ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 81 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Alfred Lichtenstein ist auch der Autor für Gedichte wie „Prophezeiung“, „Die Nacht“ und „Nebel“. Zum Autor des Gedichtes „Die Dämmerung“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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