Die Dirne von Richard Zoozmann

Du sagst: ich habe gold’nes Haar
Und himmelblaue Gucker,
Ein rosenrotes Brüstepaar
Und einen Mund wie Zucker.
 
Und alles, was ich hab und bin,
Was dich beglückt und freuet,
Ich geb dir’s jede Stunde hin
Und hab’s noch nicht bereuet.
 
Ja, schlürfen will ich tief und lang
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Vom süssen Kelch der Wonnen –
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Wenn klirrend er in Scherben sprang
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Und alles Glück zerronnen:
 
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Dann ist’s noch Zeit, noch immer Zeit,
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Trübsal verzagt zu blasen -
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Mein einsam Bett ist schnell bereit
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Unter dem kühlen Rasen!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Die Dirne“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
88
Entstehungsjahr
nach 1879
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Richard Zoozmann ist der Autor des Gedichtes „Die Dirne“. Im Jahr 1863 wurde Zoozmann in Berlin geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1879 bis 1934 entstanden. Der Erscheinungsort ist Köln [u.a.]. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus, Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit oder Exilliteratur zu. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 88 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Heil dem Maien!“, „Das Glück“ und „Alte Liebe“ sind weitere Werke des Autors Richard Zoozmann. Zum Autor des Gedichtes „Die Dirne“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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