Die Blindschleiche von Joachim Ringelnatz

An einem Teiche
Schlich eine Schleiche,
Eine Blindschleiche sogar.
Da trieb ein Etwas ans Ufer im Wind.
Die Schleiche sah nicht, was es war,
Denn sie war blind.
– – – – – – – – –
Das dunkle Etwas aber war die Kindsleiche
Einer Blindschleiche.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.5 KB)

Details zum Gedicht „Die Blindschleiche“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
37
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Die Blindschleiche“. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Im Jahr 1924 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 9 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 37 Worte. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Afrikanisches Duell“, „Alone“ und „Alte Winkelmauer“. Zum Autor des Gedichtes „Die Blindschleiche“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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