Freiheit und Land von Erich Mühsam

Unrühmlich ist es, jung zu sterben.
Mein Tod wär sträflicher Verrat.
Ich bin der Freiheit ein Soldat
und muß ihr neue Kämpfer werben.
 
Und kann ich selbst die Schlacht nicht lenken,
seh selbst nicht mehr das bunte Jahr,
so soll doch meine Bundesschar
im Siege meines Rufs gedenken.
 
Drum will ich Mensch sein, um zu dichten,
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will wecken, die voll Sehnsucht sind,
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daß ich im Grab den Frieden find
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des Schlafes nach erfüllten Pflichten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Freiheit und Land“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1920
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Freiheit und Land“ des Autors Erich Mühsam. Der Autor Erich Mühsam wurde 1878 in Berlin geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1920 entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Mühsam ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 74 Worte. Die Gedichte „Bauchweh“, „Betäubung“ und „Das Beispiel lebt“ sind weitere Werke des Autors Erich Mühsam. Zum Autor des Gedichtes „Freiheit und Land“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 57 Gedichte vor.

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