An die Bäume im Winter von Johann Gottfried Herder

Guten Bäume, die Ihr die starren, entblätterten Arme
Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab!
Ach, Ihr müßt noch harren, Ihr armen Söhne der Erde,
Manche stürmige Nacht, manchen erstarrenden Tag!
Aber dann kommt wieder die Sonne mit grünendem Frühling
Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück?
Harre geduldig, Herz, und birg in die Wurzel den Saft Dir!
Unvermuthet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor.

Details zum Gedicht „An die Bäume im Winter“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1744 - 1803
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Bäume im Winter“ des Autoren Johann Gottfried Herder. 1744 wurde Herder in Mohrungen (Ostpreußen) geboren. In der Zeit von 1760 bis 1803 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zu. Herder ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 69 Worte. Die Gedichte „An die Freundschaft“, „Apollo“ und „Bilder und Träume“ sind weitere Werke des Autoren Johann Gottfried Herder. Zum Autoren des Gedichtes „An die Bäume im Winter“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 412 Gedichte vor.

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