An Knebel von Johann Gottfried Herder

Nicht auf geglättetem grünen Papier, wo der zierliche Weichling,
Wie auf smaragdener Au Blumen, die Worte pflanzt,
Sondern auf weißem Grunde, wie solches den Frommen geziemet,
Sag' ich für Deinen Properz Dir den elegischsten Dank.
Morgen am Abend lassen bei uns sich hinter der Kirche
Faustus' Teufel zur Lehr' böser Verruchter sehn
Oder hören vielmehr. Sei auch von der heiligen Anzahl,
Oder willst Du etwa selbst Mephistopheles sein?

Details zum Gedicht „An Knebel“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1744 - 1803
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An Knebel“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Johann Gottfried Herder. Herder wurde im Jahr 1744 in Mohrungen (Ostpreußen) geboren. In der Zeit von 1760 bis 1803 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zu. Der Schriftsteller Herder ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 68 Worte. Johann Gottfried Herder ist auch der Autor für Gedichte wie „An den Schlaf“, „An die Freundschaft“ und „Apollo“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An Knebel“ weitere 412 Gedichte vor.

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