Alte ägyptische Philosophie von Johann Gottfried Herder

O schwarze Nacht! wer hat ihn, Deinen Schleier,
Je aufgedeckt?
Du warst einst All; da kam ein Funke Feuer
Und hat den Weltschein aufgeweckt,
Der jetzt noch ist. In ew'gem Wechselkreise
Mit Tag und Nacht
Rollt er hinweg! mir, bis ich meine Reise,
Die kurze Reise, bald vollbracht;
Dann geb' ich Euch, die Ihr ihn gabet, wieder,
10 
Nacht oder Licht!
11 
Dem Weltgeist meinen Geist, und sinke nieder,
12 
Sei ich dann, oder sei ich nicht!

Details zum Gedicht „Alte ägyptische Philosophie“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1768
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Alte ägyptische Philosophie“ ist Johann Gottfried Herder. 1744 wurde Herder in Mohrungen (Ostpreußen) geboren. Im Jahr 1768 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Herder handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe. Die Gedichte „Das Kind der Sorge“, „Das Orakel“ und „Das Ross aus dem Berge“ sind weitere Werke des Autoren Johann Gottfried Herder. Zum Autoren des Gedichtes „Alte ägyptische Philosophie“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 412 Gedichte vor.

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