Der entflohene Amor von Christian Felix Weiße

Ich trank, und Chloe trank mit mir,
Gleich war der Gott der Lieb auch hier:
Ach! seufzte Chloe, sieh! schon stört er unsre Freuden,
Hasch ihn, wir wollen ihm die Flügel gleich beschneiden.
 
Nein, sagt ich, da könnt er noch fliehn:
Die Flügel wachsen: laß uns ihn,
Den kleinen Bösewicht, eh er entflieht, ersticken!
Nicht wahr? so kann er uns doch weiter nicht berücken.
 
Wir haschten: eh man sichs versah,
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War er bald dort, bald wieder da:
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Und als ich ihn einmal recht fest zu halten dachte,
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Floh er in unser Herz; wir seufzten, und er lachte!
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Der entflohene Amor“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Der entflohene Amor“ ist Christian Felix Weiße. 1726 wurde Weiße in Annaberg geboren. Im Jahr 1758 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Aufklärung zugeordnet werden. Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 97 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „Chloe“, „Chloe im Bade“ und „Cupido“. Zum Autor des Gedichtes „Der entflohene Amor“ haben wir auf abi-pur.de weitere 100 Gedichte veröffentlicht.

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