Der alte Musikant von Theodor Fontane

Aus einer Novelle

Jung, in den hohen Spielmannsorden
Trat ein ich, weil es mir gefiel,
Nun „alter Musikant“ geworden,
Zieh’ ich umher mit meinem Spiel.
 
Um schweift mein Aug’, um geht der Teller,
Ein Scherflein, zögernd, fällt hinein,
Ich nehme meinen Beifalls-Heller
Und muß es noch zufrieden sein.
 
Ach, hingeschwundne junge Tage,
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Nie wieder kehrt ihr mir zurück, –
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Und doch an Frau Fortuna’s Schlage,
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So fruchtlos Bitten auch und Klage,
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Harr’ ich noch immer auf mein Glück.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Der alte Musikant“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1895
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Der alte Musikant“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Theodor Fontane. Der Autor Theodor Fontane wurde 1819 in Neuruppin geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1895. Stuttgart und Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei Fontane handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 75 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 13 Versen. Weitere Werke des Dichters Theodor Fontane sind „An Emilie“, „An Lischen“ und „An Marie“. Zum Autor des Gedichtes „Der alte Musikant“ haben wir auf abi-pur.de weitere 211 Gedichte veröffentlicht.

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