Der Wald von Friederike Brun

1779

Nimm mich in kühligen, schattigen Arm,
Säuselnder Hain!
Fern von rauschender Freuden Schwarm,
Ungestört vom nagenden Harm,
Will ich deiner mich freu’n!
 
Lieblich strömt von den Gipfeln herab
Wallender Duft;
Langsam ans moosige Ufer hinab,
Rollen die murmelnden Wellen ins Grab,
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Spiegel schimmernder Luft.
 
11 
O Natur! wie bist du so schön;
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Lieblich und hehr
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Deine verjüngende Schönheit zu sehn,
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So durch’s Leben lächelnd zu gehn,
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Mit der Unschuld daher!
 
16 
Unschuld nur, und du, o Natur!
17 
Seeliges Band!
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Ihr versüsset das Leben uns nur;
19 
Stets will ich folgen der blumigen Spur
20 
Mit der Lieb’ an der Hand!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Der Wald“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
98
Entstehungsjahr
1779
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Friederike Brun ist die Autorin des Gedichtes „Der Wald“. 1765 wurde Brun in Gräfentonna geboren. 1779 ist das Gedicht entstanden. Zürich ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her lässt sich das Gedicht den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit oder Sturm & Drang zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 98 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 20 Versen. Weitere Werke der Dichterin Friederike Brun sind „An eine Sängerin“, „An meine Freundinn Charlotte, Gräfin von Dernath, geborne Bernstorf“ und „An meinen Brun“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Der Wald“ weitere 58 Gedichte vor.

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