Der Unbeständige von Carl Streckfuß

Mein Herz ist nicht mehr dein, — der reizenden Nannette
Gehört es jetzt — Elmire, zürne nicht!
Wenn gegen Amors Macht ich mich empöret hätte,
Was hälf’ es dir, da mir’s an Kraft gebricht.
 
Er führt mein Herz mit nimmer müdem Flügel
Hin durch die ganze weite Welt,
Durch Stadt und Land, hoch über Thal und Hügel,
Wie’s seinem Eigensinn gefällt.
 
Bald bringt er dir’s vielleicht zurück, Elmire,
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Doch raht’ ich dir, vertraue nicht
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Der Wahrheit dann und Dauer meiner Schwüre,
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Wenn Treue dir mein Mund verspricht.
 
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Denn nirgends läßt Cupid mein Herz verweilen,
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Ja, er versteht, so wahr ich bin,
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Wenn’s ihm beliebt recht künstlich es zu theilen,
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Und giebt zugleich es mehrern Schönen hin.

Details zum Gedicht „Der Unbeständige“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
118
Entstehungsjahr
1804
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Carl Streckfuß ist der Autor des Gedichtes „Der Unbeständige“. Geboren wurde Streckfuß im Jahr 1778 in Gera. Das Gedicht ist im Jahr 1804 entstanden. Der Erscheinungsort ist Wien. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik oder Romantik zu. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 118 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Carl Streckfuß ist auch der Autor für Gedichte wie „Das Gastmahl des Theoderich“, „Das Geständniß“ und „Das Leben, ein Räthsel“. Zum Autoren des Gedichtes „Der Unbeständige“ haben wir auf abi-pur.de weitere 50 Gedichte veröffentlicht.

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