Die Wasserrose von Rudolf Baumbach

Kreischend in die Höhe fliegt
Aufgeschreckt ein Reiher,
Und vor meinen Füßen liegt
Schilfumsäumt ein Weiher.
 
Eine Wasserrose ruht
Schwebend auf den Wogen
Wie ein Stern, der in die Flut
Sank vom Himmelsbogen.
 
Eine Stimme mahnte leis
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Mich ans eigne Leben,
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Als ich sah der Blüte Weiß
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Auf dem Wasser schweben.
 
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Ihre Wurzel kriecht im See
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Tief im schwarzen Schlamme,
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Doch die Blüte steigt zur Höh',
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Trinkt der Sonne Flamme.

Details zum Gedicht „Die Wasserrose“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1840 - 1905
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die Wasserrose“ des Autoren Rudolf Baumbach. Der Autor Rudolf Baumbach wurde 1840 in Kranichfeld (Thüringen) geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1856 und 1905. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 70 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Liebchen“, „Tempora mutantur“ und „Heimliches Leid“ sind weitere Werke des Autoren Rudolf Baumbach. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Die Wasserrose“ weitere 14 Gedichte vor.

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