Der Neid von Johann Gottfried Herder

Neide nicht, o junges Mädchen,
Deiner Schwester Lieblichkeit.
Ahme nicht mit Feuerzorne
Nach, was die Natur verbeut.
 
Eine Blume, noch im Werden
Sah die Lilje vor sich stehn
Und vergessend ihrer selber:
(Denn auch sie war hold und schön;)
 
Neidet, zürnt sie, brennet ängstig
10 
Lilie zu werden; weh!
11 
Was geschieht? Die arme Blume
12 
Wird zur Feuerlilie.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Der Neid“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
56
Entstehungsjahr
1787
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Johann Gottfried Herder ist der Autor des Gedichtes „Der Neid“. 1744 wurde Herder in Mohrungen (Ostpreußen) geboren. 1787 ist das Gedicht entstanden. Gotha ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zugeordnet werden. Der Schriftsteller Herder ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 56 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Johann Gottfried Herder sind „An Auroren“, „An den Schlaf“ und „An die Freundschaft“. Zum Autor des Gedichtes „Der Neid“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 412 Gedichte vor.

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