Der Mann, der... von Joachim Ringelnatz

Der Mann, der meine Schuhe putzt
Am Bahnhofsplatz,
Hat abends, wenn er die Trambahn benutzt,
Neben sich einen Schatz.
 
Wie gern würde ich diesem Kind
Auch mal die Schuhe reinigen.
Jedoch sie sagt: „Baron, Sie sind
Ein dickes Schweinigen.“
 
Weil mir das Titelchen „Baron“
10 
Nicht zukommt, noch mir nutzt,
11 
Gab ich heute Extralohn
12 
Dem Mann, der meine Schuhe putzt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Der Mann, der...“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
59
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Der Mann, der...“. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1933 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 59 Worte. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Der Mann, der...“ weitere 560 Gedichte vor.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Joachim Ringelnatz

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Joachim Ringelnatz und seinem Gedicht „Der Mann, der...“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz (Infos zum Autor)

Zum Autor Joachim Ringelnatz sind auf abi-pur.de 560 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.