Der Mahner von Charles Baudelaire

Jeder mensch – ist er wert es zu sein –
Hat in sich eine gelbe natter
Lauernd wie hinterm gatter
Und sagt er: ja! sagt sie: nein!
 
Willst du deine augen verlieren
In nixen und fabeltieren
So spricht sie: denk deiner pflicht!
 
Zeugst du kinder · pflanzest stöcke ·
Glättest verse oder marmorblöcke
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So spricht sie: lang lebst du nicht!
 
11 
Was er beginne · verlange:
12 
Der mensch lebt keinen nu ·
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So geht ihm die warnung zu
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Der unerträglichen schlange.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Der Mahner“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Der Mahner“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Charles Baudelaire. Geboren wurde Baudelaire im Jahr 1821 in Paris. Das Gedicht ist in der Zeit von 1837 bis 1867 entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zu. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Charles Baudelaire ist auch der Autor für Gedichte wie „Begräbnis“, „Bertas Augen“ und „Besessenheit“. Zum Autor des Gedichtes „Der Mahner“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 101 Gedichte vor.

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