Wandern von Jakob Loewenberg

Ich wandre sonder Zweck und ziel,
Das ist das rechte Wandern.
Die Bächlein fragen nicht wohin,
Und kommt doch eins zum andern.
 
Ein wenig Grün für meinen Hut
Und blumen gibt's allwegen,
Und wenn der Sonnenschein nicht lacht,
Erfreu ich mich am Regen.
 
Und ist's kein fröhlich Menschenkind,
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So sind die lustigen Wellen,
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Die Lieder hell, die Wolken hoch
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Mir traute Weggesellen.
 
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Wenn auch die Heimat noch so fern,
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Winkt mir nur eine Klause,
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Ein freundlich Aug, ein guter Trunk,
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Da bin ich gleich zu Hause.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Wandern“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
86
Entstehungsjahr
1856 - 1929
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Wandern“ des Autors Jakob Loewenberg. Loewenberg wurde im Jahr 1856 in Niederntudorf bei Salzkotten geboren. Im Zeitraum zwischen 1872 und 1929 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 86 Worte. Jakob Loewenberg ist auch der Autor für Gedichte wie „Die Roggenmuhme“ und „Auf der Straßenbahn“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wandern“ keine weiteren Gedichte vor.

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