Der Irrgarten von Karl Kraus

Die Sprache ist, dies glaubt mir auf mein Wort,
ein Zwist, bei dem ein Wort das andre gibt.
Es leben Lust und Zweifel immerfort
im Zwiespalt und es neckt sich, was sich liebt.
Was treibt es nur? Geburt zugleich und Mord?
Ich steh’ dabei und habe nichts verübt.
Wie kam ich an den zauberischen Ort?
Die Welt ist durch das Sieb des Worts gesiebt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Der Irrgarten“

Autor
Karl Kraus
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1920
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Der Irrgarten“ ist Karl Kraus. 1874 wurde Kraus in Jičín (WP), Böhmen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1920 entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 64 Worte. Weitere Werke des Dichters Karl Kraus sind „Abenteuer der Arbeit“, „Absage“ und „Abschied und Wiederkehr“. Zum Autor des Gedichtes „Der Irrgarten“ haben wir auf abi-pur.de weitere 61 Gedichte veröffentlicht.

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