Der Hund von Rainer Maria Rilke

Da oben wird das Bild von einer Welt
aus Blicken immerfort erneut und gilt.
Nur manchmal, heimlich, kommt ein Ding und stellt
sich neben ihn, wenn er durch dieses Bild
 
sich drängt, ganz unten, anders, wie er ist,
nicht ausgestoßen und nicht eingereiht
und wie im Zweifel seine Wirklichkeit
weggebend an das Bild, das er vergißt,
 
um dennoch immer wieder sein Gesicht
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hineinzuhalten, fast mit einem Flehen,
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beinah begreifend, nah am Einverstehen
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und doch verzichtend: denn er wäre nicht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Der Hund“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1918
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Der Hund“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Rainer Maria Rilke. 1875 wurde Rilke in Prag geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1918 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 79 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend“, „Abend in Skaane“ und „Absaloms Abfall“. Zum Autor des Gedichtes „Der Hund“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 337 Gedichte vor.

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