Bis ans Ende von Leopold Schefer

Wer nicht in seinen Lieben leben kann,
Zur Zeit, wenn sie ihm fern, ja wenn sie tot sind,
Der hat sie oft verloren! Aber der
Besitzt die Freunde, die Geliebten immer
Unraubbar gegenwärtig, schön, genußreich,
Wer fort in ihrem Geist und Eigenwesen
Die Tage lebt, Begebenheiten gern
So anschaut, so belächelt, wie sie würden.
So tat ich oft; und wenn die stillen Freunde
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Aus mir ein Wort, ein Werk belächelten,
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Mit meiner Kraft laut miteinander sprachen,
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Oft ihre Freude hold aus mir bezeugten –
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Dann hab' ich laut geweint! ihr stilles Leben
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In mir gleich einem Wunder angestaunt
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Und tief empfunden: ?Also bleiben sie
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Bei mir durch alle Tage bis ans Ende."
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Bis ans Ende“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
112
Entstehungsjahr
1784 - 1862
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Bis ans Ende“ des Autors Leopold Schefer. Schefer wurde im Jahr 1784 in Muskau geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1800 und 1862. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 112 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 16 Versen. Leopold Schefer ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Zauberschild“ und „Liebes-Aufgang“. Zum Autor des Gedichtes „Bis ans Ende“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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