Der Glückwunsch von Joachim Ringelnatz

Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr,
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte oder neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.
 
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Weil man ihn nicht so ganz verstand,
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So drückte man sich froh die Hand
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Und nahm ihn gern entgegen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Der Glückwunsch“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Der Glückwunsch“. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Im Jahr 1934 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 65 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Zum Autor des Gedichtes „Der Glückwunsch“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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