Der Gast von Theodor Fontane

Das Kind ist krank zum Sterben,
Die Lampe giebt trägen Schein,
Die Mutter spricht: mir ist es
Als wären wir nicht allein.
 
Der Vater sucht zu lächeln,
Doch im Herzen pocht’s ihm bang,
Stiller wird’s und stiller, –
Die Nacht ist gar zu lang.
 
Nun scheint der Tag ins Fenster,
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Die Vögel singen so klar;
11 
Die Beiden wußten lange,
12 
Wer der Gast gewesen war.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Der Gast“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
um 1853
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Der Gast“ des Autors Theodor Fontane. Geboren wurde Fontane im Jahr 1819 in Neuruppin. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1853 zurück. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Realismus zuordnen. Fontane ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 65 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Theodor Fontane ist auch der Autor für Gedichte wie „An Emilie“, „An Lischen“ und „An Marie“. Zum Autor des Gedichtes „Der Gast“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 211 Gedichte vor.

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