Alles still! von Theodor Fontane

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Alles still! es tanzt den Reigen
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Mondenstrahl in Wald und Flur,
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Und darüber thront das Schweigen
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Und der Winterhimmel nur.
 
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Alles still! vergeblich lauschet
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Man der Krähe heisrem Schrei.
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Keiner Fichte Wipfel rauschet,
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Und kein Bächlein summt vorbei.
 
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Alles still! die Dorfes-Hütten
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Sind wie Gräber anzusehn,
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Die, von Schnee bedeckt, inmitten
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Eines weiten Friedhofs stehn.
 
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Alles still! nichts hör’ ich klopfen
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Als mein Herze durch die Nacht; –
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Heiße Thränen niedertropfen
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Auf die kalte Winterpracht.

Details zum Gedicht „Alles still!“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1851
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Alles still!“ des Autoren Theodor Fontane. Geboren wurde Fontane im Jahr 1819 in Neuruppin. 1851 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Realismus kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Der Schriftsteller Fontane ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 4 Versen. Theodor Fontane ist auch der Autor für Gedichte wie „Auf der Treppe von Sanssouci“, „Ausgang“ und „Barbara Allen“. Zum Autoren des Gedichtes „Alles still!“ haben wir auf abi-pur.de weitere 211 Gedichte veröffentlicht.

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