Durch die Maiennacht von Karl Henckell

Durch die Maiennacht
Fuhr der Wintersturm,
Und die Frühlingspracht
Riß er nieder.
 
Durch die junge Brust
Fuhr der Todeshauch,
Traf mit grauser Lust
Meine Glieder.
 
Muß es denn geschehn,
10 
Kann's nicht anders sein,
11 
Will ich freudig gehn
12 
Und entsagen.
 
13 
Fahre wohl, du Welt,
14 
Liebe, Kampf und Ruhm!
15 
Nur ein schlechter Held
16 
Mag es klagen.
 
17 
Sinkt die Knospe hin.
18 
Eine neue sprießt,
19 
Und die Folgerin
20 
Sei gegrüßt!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Durch die Maiennacht“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1864 - 1929
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Durch die Maiennacht“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Karl Henckell. Henckell wurde im Jahr 1864 in Hannover geboren. Im Zeitraum zwischen 1880 und 1929 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 66 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Die Gedichte „Giordano Bruno“, „Hexengeflüster“ und „Kommen wird der Tag....“ sind weitere Werke des Autors Karl Henckell. Zum Autor des Gedichtes „Durch die Maiennacht“ haben wir auf abi-pur.de weitere 21 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Karl Henckell (Infos zum Autor)

Zum Autor Karl Henckell sind auf abi-pur.de 21 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.