Komm, falsche Dirne von Georg Friedrich Daumer

Komm, falsche Dirne, laß dich küssen!
So falsch du bist, - du bist doch süß;
Dein Mund hat all an sich gerissen
Den König aus dem Paradies.
 
Ich herze dich, und sollte hassen;
Ich hasse dich, doch ach, wie mild!
Ich sollte dich auf ewig lassen,
Und fasse dich, so wild, so wild!
 
Und ist in alle diese Wonnen
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Mein Leben und mein Geist getaucht
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Was mir dein Herz für Qual ersonnen,
12 
Ist alles in den Wind gehaucht!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Komm, falsche Dirne“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1800 - 1875
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Komm, falsche Dirne“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Georg Friedrich Daumer. Daumer wurde im Jahr 1800 in Nürnberg geboren. Zwischen den Jahren 1816 und 1875 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 78 Worte. Weitere Werke des Dichters Georg Friedrich Daumer sind „Erschlagen ist Hafis. Wer ihn erschlagen“, „Es ist ein Stern vom erhabenen Himmel gefallen“ und „Es kam ein Hauch von oben“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Komm, falsche Dirne“ weitere 20 Gedichte vor.

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