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Titel / Referat: Sarkissova, Karina - Eine Biographie

Schlagwörter: Karina Sarkissova, Biographie, Biografie, Moskau, Ballett, Tänzerin Hausaufgabe, Referat


Karina Sarkissova - Auf Spitzensohlen 

Eine Biographie

Karina Sarkissova (ursprünglich Sarkissian) (geboren am 26. September 1983 in Moskau) ist eine russisch-österreichische Balletttänzerin mit armenischen Wurzeln. Dieser Text beinhaltet eine kurze Vorstellung ihres bisherigen Lebens.

Jedes kleines Mädchen, das früh begonnen hat Ballett zu tanzen, träumt einmal davon berühmt zu werden und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Doch schaffen es nur wenige. Zum Beispiel Karina Sarkissova. Sie machte ihren Traum zur Wirklichkeit.

Geboren wurde Karina Sarkissova am 26. September 1983 in Moskau. Sie war gerade einmal vier Jahre alt, als sie die Erste Vorstellung der Nussknacker sieht. Sie war immer schon von Ballett begeistert, schaut öfter Aufführungen im Fernsehen oder blättert die Ballettmagazine ihrer Mutter durch. Bald wird Karina in einer privaten Ballettschule und in einer Gesangs- und Schauspielschule angemeldet. Mit sechs Jahren wird sie auf der Bolschoi Theaterschule genommen, eine berühmte Ballettakademie in Russland. Trotzdem macht sie immer noch Ballettunterricht und kommt somit erst um 21 Uhr nach Hause. Mit ihrem Opa hatte sie ein gutes Verhältnis. Doch als Karina gerade mal 13 Jahre alt war starb ihr Opa an einem langwierigen Nierenversagen. Mit 12 Jahren verlor Karina schon ihren Vater durch eine Infektion die ihn zuerst nur ins Koma fallen ließ. Doch wegen den hohen Kosten ließen die Eltern von Karinas Vater die lebenswichtigen Maschinen abstellen.Wenig später kam ein Anruf aus Sankt Pölten. Ein Talentsucher hat sie entdeckt und bietet ihr ein Stipendium in Österreich an. Sie wagt den Sprung und zieht nach Sankt Pölten. Sie tut sich sehr schwer da sie damals noch kein Wort Deutsch konnte. Doch sie hatte ihre Zimmerkollegin Lisa mit der sie auch viel angestellt hat. Nach drei Jahren in Sankt Pölten durfte sie zum Wiener Staatsballett. Und im Herbst 1999 durfte sie dann endlich beginnen. 

Im Jahr 2001 fand die Hochzeit mit ihrem Ehemann Wolfgang statt und schon am 24. Juli 2002 wurde ihr Sohn Gabriel geboren. Sie gewann 8 Bewerbe für Österreich, und vor allem der Triumph bei Prix da Lausanne half ihr beim Einstieg zum Wiener Staatsopernballett. Bis zu 70 Mal in der Saison steht sie auf der Bühne und bekam dafür eine hohe Gage. Den Großteil ihres ersten Gehaltes schickte sie ihrer Mutter nach Moskau, da sie meinte, dass ihre Mutter es nach dem Tod ihres Vaters gut gebrauchen kann. Mit ihren damaligen Tanzlehrer gab es auch manchmal Probleme. Wenn die Emotionen mit ihm durchgegangen sind flog auch öfters einmal ein Sessel durch die Gegend. Manchmal flossen Tränen aber da hieß es Zähne zusammenbeißen, raus gehen und frisch machen - weiter mit der Arbeit. Mit 19 hat sie dann endlich ihre erste Rolle im Stück Spartacus bekommen. Sogar ihre Mutter ist dabei. Sie war dafür eigens aus Moskau angereist. Cyula Harangozo war der 1., der ihr Talent anerkennt und sie gleich nach einer Aufführung in sein Büro zitierte. Dort erfuhr sie das sie am dem 1. Jänner 2009 als Solotänzerin in der Wiener Staatsoper tanzen wird.

Sie bekommt Neid ab sofort jeden Tag zu spüren. Das geht sogar manchmal soweit, dass die Bänder der Spitzenschuhe 5 Minuten vor dem Auftritt abgeschnitten werden. Trotzdem würde niemand zugeben, eine andere Tänzerin ernsthaft zu verletzen. Täglich arbeitet sie 8 Stunden an ihrem Beruf und kann sich im Laufe der Jahre damit rühmen neun Mal im Rahmen des Opernballs und sechs Mal beim Neujahrskonzert getanzt zu haben. Eine Ballerina kennt keinen Schmerz lautet die Überschrift dieses Kapitels. Und wirklich tanzte Karina Sarkissova mit einem Leistenbruch 50 Vorstellungen. Auch als Choreografin ist Karina sehr angesehen zum Beispiel bei dem Stück Rigoletto auf den Wiener Festtagswochen. In ihrer Kindheit hat sie oft Tipps von ihrem Vater bekommen. Vor allem über die Ausstrahlung. Doch er wurde nur 33 Jahre. „Ich glaube mein Vater wäre stolz auf mich wenn er mich sehen würde“, meinte Karina oft.

Im November 2011 folgte dann die Scheidung. Im Herbst 2010 dann die Nacktfotos in der Männerzeitung Wiener, die sie berühmt gemacht hatten. Am 23. August wird sie aus der Wiener Staatsoper geworfen. Doch sie unterschreibt die Kündigung nicht und versucht um ihr Recht zu kämpfen. Sie engagieren einen Anwalt, doch der Antrag bei der Oper wird überhört. Auch die Gewerkschaft stellt klar, dass sie nicht auf Karinas Seite stehen. Karina scheint nach dem Rauswurf immer mehr den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie isst nichts mehr und schläft nicht mehr. Bei einer Veranstaltung sieht sie dann Jeannine Schiller. Diese fragt sie wann sie wieder in der Staatsoper tanzen würde. Eigentlich wollte Karina nicht über den Rauswurf reden, doch sie erzählte es ihr, und auch Jeannine stellte sich auf Karinas Seite. Mit Jeannines Hilfe wendet sich Karina dann doch an die Presse und ein ziemlich neutraler Artikel erscheint schon am nächsten Tag. Die Ereignisse gehen um die Welt. Doch nun kriegt sie im Internet Kommentare wie: du Schlampe, geh doch zurück nach Russland und werde eines von Putins Kalendermädchen. Bald bricht Karina zusammen und kann nur im Bett liegen und weinen. Ihr damaliger Ehemann hielt zu ihr und stärkte sie in dieser schwierigen Zeit. Doch irgendwann kriegt sie wieder neue Choreografische Aufträge und siehe da auch die Staatsoper meldet sich wieder und klar will Karina gleich wieder dort beginnen. Am 9 Januar 2011 war Karina dann das erste Mal wieder in der Staatsoper zu sehen. Oft macht sie Charité Veranstaltungen zugunsten von Jeannine Schiller oder Licht ins Dunkle. Sie war auch einmal im Waisenhaus in Russland in der Nähe von Sankt Petersburg. Am Ende des Besuches durfte jedes Kind einen Luftballon steigen lassen. Doch anstatt sich selbst etwas zu wünschen, wünschten alle Kinder Karina das Beste. „Weißt du wie viele Menschen auf der Welt unzufrieden durch die Straßen laufen? Und gierig danach sind, noch mehr Macht und Geld zu haben? Dabei haben die meistens doch alles, was man zum Leben braucht.“





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