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Titel / Referat: Mann, Heinrich - Der Untertan (Interpretation + umfangreiche Biographie)

Schlagwörter: Heinrich Mann, Biographie, Interpretation, Eigene Meinung, Analyse Hausaufgabe, Referat

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Heinrich Mann - Der Untertan 

Zum Autor Heinrich Mann
Luiz Heinrich Mann wurde am 27. März 1871 als ältester Sohn des Lübecker Speditionskaufmanns und späteren Senators Johann Heinrich Mann in Lübeck geboren und absolvierte 1889 eine Ausbildung als Buchhändler in Dresden. Dies geschah jedoch gegen den Willen seines Vaters, der wollte, dass er als sein Erbe die Handelsfirma übernimmt. Anschließend war er beim S. Fischer Verlag in München als Volontär tätig und belegte nebenbei Kurse an der Berliner Universität. Von 1893 bis 1898 durchreiste der gesundheitlich angeschlagene Autor als freier Schriftsteller Italien, wo er auch seine ersten Erzählungen und Romane schrieb. Obwohl einige seiner früheren Romane noch romantische Merkmale aufweisen, trat seine Haltung als überzeugter Demokrat und Kritiker in seinen Werken bereits sehr früh zutage, wodurch er sich sehr von seinem jüngeren Bruder Mann unterschied, dessen Geisteshaltung sich erst in späteren Jahren änderte. In diesem Rahmen betonte Heinrich Mann seit 1910 entschlossen die Verantwortung des Intellektuellen. Die Heuchelei und Doppelmoral der bürgerlichen Gesellschaft kritisierte er in seinen Romanen.

Seine Abneigung gegen die autoritären Machtstrukturen im wilhelminischen Deutschland mit ihrem Untertanengeist fand ihren Ausdruck in seiner Romantrilogie “Das Kaiserreich“. Während der Weimarer Republik veröffentlichte Mann politische Essays, in denen er die Notwendigkeit einer deutschen Demokratie betonte und eine Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich einklagte.

Zum Präsidenten der Sektion Dichtkunst wurde er 1931 an der Preußischen Akademie gewählt, auch forderte eine gemeinsame Front von SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) gegen Hitler. Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 flüchtete er, um einer Verhaftung zuvorzukommen, zunächst in die Tschechoslowakei und anschließend nach Frankreich, wo er sich mit Schriftstellerkollegen in etlichen Essays weiterhin gegen Hitler aussprach.

Nach der Kapitulation Frankreichs floh er über Spanien und Portugal nach Los Angeles, wo er sich wie viele andere im Auftrag der Warner Brothers in Hollywood erfolglos dem Drehbuchschreiben widmete. Als politisch engagierter Schriftsteller sah er auch jetzt seine Aufgabe darin, sich kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinander zu setzen. 1949 wurde ihm der Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur der DDR verliehen und im folgenden Jahr zum Präsidenten der Akademie für Künste in Berlin (DDR) gewählt. Heinrich Mann verstarb jedoch im gleichen Jahr in Santa Monica (USA). Ein Jahr nach seinem Tod wurde sein Roman „Der Untertan“ verfilmt und erst 1961 überführte man seine Urne nach Deutschland. Wie viele andere Schriftsteller fand der streitbare Heinrich Mann mit seinem Werk in Westdeutschland wenig Beachtung. Erst in den Sechzigern wurde es mehr gewürdigt. Nach ihm wurde der Heinrich-Mann-Preis benannt.


Heinrich Mann – Der Untertan
Diederich Heßling ist der einzige Sohn eines Papierfabrikanten in Netzig, der schon in der Schule versucht sich mit hinterhältigen Tricks eine Stellung zu sichern. Nach seiner Schulzeit studiert er Chemie in Berlin und lernt dort Familie Göppel, Bekannte seine Vaters kennen. Das Studium führt ihn zu der Studentenverbindung „Neuteutonia“, bei der er den Begriff „Kameradschaft leben“ lernt. Er wird zum fanatischen Anhänger des jungen Kaisers Wilhelm und tritt ihm bei einer Demonstration der Arbeiter für mehr Rechte sogar persönlich gegenüber. Nachdem er seinen Militärdienst wegen seines Fußleidens vorzeitig beenden muss, kommt es zu einem kleinen Intermezzo zwischen ihm und Agnes Göppel. Als es jedoch zu einer Entscheidung für oder gegen eine Heirat kommt serviert er sie eiskalt ab und verlässt als Doktor der Chemie Berlin um die Firma seines Vaters zu übernehmen. Er führt sich als aufgeblasener Geschäftsmann auf und fordert deutsche Zucht und Sitte.

Seine zwei Schwestern Emmi und Magda Behandelt er genauso respektlos wie seine Mutter, obwohl klar hervorgeht, dass er sie liebt. Diederich verliebt sich in Guste Daimchen, die Verlobte seines alten Schulfreundes Wolfgang Buck und stellt ihr heftig nach. Schon Bald erkennt Diederich, dass er sich um Beziehungen mit den großen Männern Netzigs kümmern muss und richtet seine Überzeugung immer nach dem Gegenüber. Als erstes besucht er den alten Buck der immer gut auf seinen Vater zu sprechen war und nutzt dieses Privileg aus um sich die Vergrößerung seiner Firma zu sichern. Am selben Tag noch lernt er Den Bürgermeister, den Staatsanwalt und den Dorf Pastor kennen die ebenfalls vom Kaiser überzeugt sind. Als ein junger Arbeiter vor einem Regierungsgebäude von einem Wachposten niedergeschossen wird, bilden sich sofort zwei Lager. Auf der einen Seite Diederich und seine Kameraden, die den Mord für gerechtfertigt halten und auf der anderen Seite Männer, die schon für ihre sozialistische Gesinnung bekannt waren. Die beiden Lager treffen dich wieder und es kommt zu einer offenen Auseinandersetzung, bei der Diederich den angesehenen Herrn Lauer, einen Sozialisten, so provoziert, dass er Majestätsbeleidigung begeht und daraufhin zu 6 Monaten Haft verurteilt wird. Da ganz Netzig von vornherein für Lauer ist, bekommt Diederich nicht zu Unrecht Demütigung und Verachtung zu spüren. Doch das Blatt wendet sich und Diederich steht am Ende wieder gut da und wir zusammen mit Fischer Stadtverordneter. Ohne Fischers Hilfe währe er nicht gewählt worden. Diederich heirate Guste nachdem sich ihre Verlobung mit Wolfgang Buck gelöst hat, da das Gerücht herum ging sie seien Halbgeschwister. Nach einer Abmachung mit Präsident Wulckow verkauft Diederich sein Fabriksgrundstück um ein Kaiser Wilhelm Denkmal zu bauen. Dafür wird er Generaldirektor und Besitzer der Gausenfelder Papierfabrik. Am ende erhält er den Wilhelm-Orden und darf das Denkmal einweihen.


Eigene Meinung
Ich persönlich fand den Roman „Der Untertan“ von Heinrich Mann sehr schwierig zu lesen. Der junge Diederich der schon in seiner Jugend versucht sich durch hinterlistige Tricks eine Stellung zu sicher ist nur schwer zu durchschauen und seine wahren Absichten sind mir nicht ganz klar geworden. Er lebte als fanatischer Anhänger des jungen Kaisers Wilhelm und versuchte auch in seiner Firma die deutsche Zucht und Ordnung aufrecht zu erhalten, ob er jedoch noch weiterführende Gedanken führte blieb mir verborgen.

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