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Titel / Referat: Wildschwein (Sus scrofa) - Allesfresser und sehr anpassungsfähig

Schlagwörter: Wildschweine, Körperbau, Gebiss, Fell, Körpergewicht und Körpergröße, Lebensraum, Nahrung, Verbreitung Hausaufgabe, Referat

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Das Wildschwein

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Körperbau
  3. Gebiss
  4. Fell der Wildschweine
  5. Körpergewicht und Körpergröße
  6. Lebensraum
  7. Nahrung
  8. Verbreitung
  9. Lebensweise
  10. Quellenverzeichnis


Einleitung
Das Wildschwein gehört zur Familie der echten Wildschweine aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich war es von Westeuropa bis hin nach Südost-Asien verbreitet. Heute lebt das Wildschwein fast auf der ganzen Welt.

Ich habe dieses Tier gewählt, weil es mir ins Auge gestochen ist, als ich ein wenig im Internet gesurft habe. Danach habe ich einen kleinen Text über das Wildschwein gelesen. Es hat mir gefallen und so habe ich mich für das Wildschwein entschieden.

  • Unterstamm:
    • Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Klasse:
    • Säugetiere (Mammalia)
  • Ordnung:
    • Paarhufer (Artiodactyla)
  • Familie:
    • Echte Schweine (Suidae)
  • Gattung:
    • Sus
  • Art:
    • Wildschwein


Körperbau
Wenn man ein Wildschwein von der Seite betrachtet, wirkt es Stämmig und massiv. Der Kopf ist im Verhältnis zu den Beinen fast zu groß. Der Schädel wird nach vorne immer wie schmaler. Die Ohren sind klein und mit zottigen Borsten besetzt. Nur wenn das Wildschwein das Sommerfell trägt, wird der kurze und steife Hals sichtbar. Wenn das Wildschwein das Winterfell trägt könnte man meinen dass der Kopf direkt am Rumpf angewachsen wäre. Von der Stirn über den Rücken hinweg befindet sich einen Borstenkamm der aufgestellt werden kann. Das Wildschwein wird von hinten nach vorne ein wenig höher. Der Körper endet mit einem bis zu den Fersengelenken hinab reichenden Schwanz. Mit ihm signalisiert es seine Stimmung. Von der Seite her betrachtet kann man das Männchen sehr gut vom Weibchen unterscheiden.


Gebiss
Jäger nennen die Eckzähne der Männlichen Wildschweine Gewaff. Sie sind begehrte Jagdtrophäen. Das kräftige Gebiss ist mit 44 Zähnen besetzt. Davon sind in jeder Kieferhälfte drei Schneidezähne, einen Eckzahn, vier Vormahlzähne und 3 Molaren. Die Eckzähne krümmen sich nach oben, jedoch nur die der Männchen und selten auch bei alten weiblichen Tieren. Mit ihnen wird imponiert. Die männlichen Unterkieferzähne werden in Ausnahmefällen bis zu 30cm lang. Doch bei den meisten werden sie nicht länger als 20cm, von denen meist nur etwa die Hälfte aus dem Kiefer ragen. Die oberen Eckzähne sind meistens um etliche Zentimeter kürzer als die Unteren.


Fell der Wildschweine

Fell des ausgewachsenen Wildschweins
Das Fell des ausgewachsenen Wildschweins wird im Winter dunkelgrau bis braun-schwarz und ist mit langen borstigen Deckhaaren und kurzen feinen Wollhaaren besetzt. Der eingeschlossene Luftraum zwischen den Haaren verhindert eine zu große Abgabe der Körperwärme. Die glatten Deckhaare schützen die Haut, wenn das Wildschwein durch das Dickicht zieht. Der untere Teil der Beine und ein paar teile des Kopfes sind die einzigen Teile des Körpers, die nicht vom Wollhaar bedeckt sind. Im Frühling wird das dichte Winterfell abgeworfen und das hellspitzige Sommerfell, welches keine Wollhaare enthält, wird produziert. Der Fellwechsel dauert etwa 3 Monate und beginnt in Mitteleuropa im April und im Mai. Das Sommerfell lässt die Wildschweine um einiges schlanker aussehen. Vorjährige Wildschweine beginnen bereits Ende Juli und anfangs August ihr Winterfell zu produzieren. Hingegen bei den erwachsenen Wildschweinen beginnt der Fellwechsel erst etwa im September und ist im November abgeschlossen.


Fleckenfell
Bei den Wildschweinen gibt es immer mehr schwarzbraun bis schwarz gefleckte Tiere deren Flecken unterschiedliche Größen haben. Selten werden auch schwarzweiße Wildschweine gesichtet. Untersuchungen der DDR in den 1970er Jahren ergaben dass etwa 3% der Wildschweine gefleckt sind. Der Grund für diese Fleckungen ist, dass Hausschweine lange als Weideschweine gehalten wurden und es dabei zu Kreuzungen der Wild- und Hausschweine gekommen ist.


Jungtierfell
Frischlinge haben ein hellbraunes Fell, welches meisten 4-5 gelbliche Streifen hat, die von den Schultern bis zu den Hinterbeinen reichen. Auf den Hinterbeinen und auf den Schulterblättern ist das Tier gefleckt. An den Streifen und Flecken können die Jungtiere 100% identifiziert werden. Die Frischlinge haben ein noch viel wolligeres und weicheres Fell als die Ausgewachsenen, werden jedoch noch nicht so gut gegen Feuchtigkeit geschützt. Nach etwa 3-4 Monaten wird dieses Jungtierfell allmählich durch das ausschließlich bräunlich gefärbte Jugendfell ersetzt. Der Feinheitsgrad ist jetzt tiefer als beim Jungtierfell aber immer noch höher als beim Fell des ausgewachsenen Wildschweins. Beim Jugendfell sind die Wollhaare weniger gut entwickelt gegenüber den ausgewachsenen Wildschweinen. Das erste Winterfell entwickeln sie im Oktober und im November. Dadurch wird auch die dunklere Färbung der ausgewachsenen Wildschweine schön gezeigt.


Körpergewicht und Körpergröße
Das Gewicht verändert sich je nach Jahreszeit. Das Gewicht und die Größe variiert je nach Region und Land. Grob betrachtet, kann man sagen, dass Gewicht und Größe von Nordosten nach Südwesten abnehmen. Ab dem 5. Lebensjahr ist ein Wildschwein ausgewachsen. In Mitteleuropa haben Bachen 130 bis 170 cm Kopf-Rumpf-Länge. Keiler hingegen können eine Kopf-Rumpf-Länge von 140 bis zu 180 cm erreichen. Ostdeutsche Bachen, die älter als 5 Jahre waren wogen aufgebrochen (ohne innere Organe) zwischen 43 und 95 kg. Aufgebrochene Keiler wogen zwischen 54 und 157 kg. Vom Oktober bis im März hatten die Bachen ihr Höchstgewicht erreicht. Bei den Keilern war hingegen vom August bis zum Dezember die Zeit mit den Schwersten Tieren. Die schwersten, lebenden Bachen in Mitteleuropa wiegen ca. 150kg und die schwersten, lebenden Keiler ca. 200 kg. Wildschweine aus Astrachan, im Schutzgebiet der Beresina und im Kaukasus werden um einiges grösser und schwerer. Männliche Tiere werden hier bis zu 200 cm lang und bis zu 200 kg schwer. Im Wolga-Delta und am Syr Daria wurden in den 1930er Jahren Wildschweine von bis zu 260 kg erlegt. Einige Jahre davor wurde ein Wildschwein mit 320 kg Körpergewicht erlegt. Auch im östlichen Bereich Russlands wurden Wildschweine Mit dem Gewicht von über 300 kg gesichtet. Durch die Wildschweinjagt wurden viele erlegt. Und deshalb gelten jetzt auch schon 200 kg schwere Wildschweine als schwer. Von Wildschweinen mit 110 cm Schulterhöhe und 350 kg wird aus den Karpaten berichtet.


Lebensraum
Wildschweine können sich den verschiedensten Lebensräumen anpassen. Sie sind Allesfresser und passen sich schnell neuer Nahrung an. Dadurch dass sie die Erde aufwühlen können, haben sie auch andere Nahrung zur Verfügung als andere Grosssäuger. Sie können sehr gut schwimmen und haben eine gute Wärmeisolation. Mit ihr sind sie auch in feuchten Gebieten gut gerüstet. Dank dieser Fähigkeit gehören auch immergrüner Regenwald, schilfbewachsene Sumpfgebiete und borealer Nadelwald. Wildschweine kommen jedoch im nördlicheren Bereich und auch in Hochgebirgsanlagen seltener vor. Denn wenn die Erde gefroren ist, können sie keine Nahrung aus dem Untergrund aufnehmen. Wenn zuviel Schnee liegt, bewegen sie sich langsamer fort und behindern dadurch ihre Futtersuche. In Laub- und Mischwäldern entwickeln sie den höchsten Bestandteil. Nebst den sumpfigen Regionen und den wisenähnlichen Lichtungen, hat es auch viele Eicheln und Buchen. In den wärmeren gebieten bilden sie kein Unterhautfell welches ihnen in nördlichen Gebieten als Isolation dient und können sich gleichermaßen mit einer Fellreduktion anpassen. In heißen Regionen sind sie auf Wasserquellen angewiesen. Deswegen werden Wüssten von ihnen nicht besiedelt.


Nahrung
Bei der Futtersuche durchwühlt das Wildschwein die Erde und sucht nach Käfern, Würmern, Mäusen, Pilzen, Schnecken und auch nach essbaren Wurzeln. Triebe, Blätter und Früchte vieler Pflanzen, werden auch von ihnen Verzerrt. Eichel- und Buchennüsse zählen zur Leibspeise der Wildschweine. Auch Müll und Aas werden von den Allesfressern gefressen. Es wurden schon Kaninchenbauten von den Wildschweinen aufgebrochen und die Jungtiere gefressen. Eier und Jungvögel und sogar Muscheln fielen ihnen schon zum Opfer. Klee, Ampfer, Giersch, Adlerfarn, Bärenklau und Eichenlaub stehen ebenfalls auf ihrem Speiseplan. Wildschweine fressen so zu sagen alle Feldfrüchte, die in Mitteleuropa angebaut werden. von den verschiedenen Kartoffelsorten mögen sie am liebsten die Frühkartoffeln.


Verbreitung
Die Wildschweine wurden im 19. und auch noch früher fast ausgerottet. Im 20. Jahrhundert haben die Wildschweine einen großen Teil ihres ursprünglichen Gebietes wieder zurückerobert. In die italienische Toskana sind 1990 nach langer Zeit wieder Wildschweine gekommen. In Russland war es ebenfalls lange Zeit fast ausgerottet. 1950 hatten sie die alten Verbreitungsgebiete fast wieder erobert. In den Sumpfwäldern von den Ländern; Ukraine, Litauen, Lettland und Weißrussland waren sie in den Jahren 1930 und schon nach etwa 30 Jahren waren sie von Moskau bis hinunter nach St. Petersburg. Sie zogen auch nach westen. 1970 waren sie wieder in Dänemark und Schweden. Die Wildschweinentwicklung wird erst in den letzten Jahrzehnten auch an der Jagdstrecke deutlich. In Deutschland wurden 2000 – 2003 erstmals mehr als 500'000 Wildschweine geschossen. In den 1960 Jahren war die Jährliche Jagdstrecke bei weniger als 30'000 Tieren. In Berlin zeigen sich die Wildschweine besonders anpassungsfähig. 2003 Wurden 2 Tiere erschossen, die einen Ausflug auf den Alexanderplatz machten. In Berlin werden etwa 10'000 Wildschweine vermutet. Sie dringen auch in Stadtparks ein und richten dort erheblichen Schaden an. Anfangs des 20. Jahrhundert wurde es aus Jagdgründen in den USA eingebürgert. Zu den Staaten mit den meisten Wildschweinbeständen zählen Kalifornien, Florida, South Carolina, Georgia, Alabama, Arkansas, Oklahoma, Arizona und auch Louisiana. In Argentinien wurden sie um 1900 eingebürgert. In Australien gibt es ebenfalls Wildschweinbestände.


Lebensweise
Sie sind sehr gute Schwimmer. Wildschweine haben 3 verschieden Gangarten. Der Kreuzgang bei dem sich jeweils die diagonalen Beine gleichzeitig nach vorne bewegen. Der Trab, ist ähnlich wie der Kreuzgang. Beim Trab sind die Wildschweine aber schneller als beim Kreuzgang, nämlich nicht 3-6 km/h wie beim Kreuzgang sondern 6-10 km/h. Bei Gefahr flüchten Wildschweine mit dem Galopp. Doch mit dieser Gangart halten sie nicht allzu lange durch. Meist leben sie in Mütterlichen Gruppen, im Harem oder in Gruppen vorjähriger Tiere. Einzelgängerisch sind insbesondere Männchen.

Physisch ausgewachsen sind Wildschweine mit 5-7 Jahren. Jedoch erreichen nur wenige dieses Alter. Jungtiere sterben sehr oft schon im 1. Monat nach der Geburt. Ein bisschen weniger als 10% erleben den 4. Geburtstag. Wildschweine können mit genügend Nahrung schon nach 8 Monaten Geschlechtsreif werden. In Mitteleuropa beginnt die Paarungszeit meistens im November und endet im Januar – Februar. Rauschzeit ist der Begriff, der Jäger für Paarungszeit nutzen. Wildschweine baden im Sommer gerne im Schlamm. Das hilft zur Körperkühlung. Doch die meiste Zeit des Tages verbringen sie mit ruhen. Die Tragezeit dauert ca. 114-118 Tage. In Mitteleuropa kommen die Jungtiere vom März-Mai zur Welt. Das Geburtsnest ist meist an einem sonnigen und trockenen Platz. Die Muttersau verlässt das Nest mit ihren Jungtieren etwa nach 1-3 Wochen.


Quellenverzeichnis

  • Die Informationen der Themen sind alle von „Wikipedia Wildschwein“. Vom 18.10.2010
  • Die Bilder sind von „Google Bilder Wildschwein“. 

 

häufige Suchphrasen:
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