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Titel / Referat: Fontane, Theodor - Effi Briest (Lektüreauftrag)

Schlagwörter: Theodor Fontane, Baron Innstetten, Gieshübler, Pastor Niemeyer Hausaufgabe, Referat

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Theodor Fontane - Effi Briest

Lektüreauftrag


Aufgabe 1: Im 2. Kapitel heißt es „Effi schwieg und suchte nach einer Antwort“ auf die Eröffnung der Mutter hin, Baron Innstetten haben um ihre Hand angehalten. Greifen Sie in die Handlung ein und schlagen Sie, als ob Sie der Erzähler wären, Fontane vor, wie es weitergehen sollte!

Effi schwieg und suchte nach einer Antwort. Sie hörte die Stimme ihres Vaters, gefolgt von Baron Innstetten. Noch bevor die beiden ins Zimmer eintraten, zog Effi ihre Mutter hinaus ins Freie. Sie senkte den Blick, während Frau von Briest ihre Tochter kritisch ansah. „Was ist los, Effi? Ich dachte, er gefällt dir. Baron Innstetten wäre der ideale Mann für dich! Er ist angesehen und…“ „Aber nein, Mama! Versteh mich nicht falsch…Sicher ist er angesehen, doch ich bin noch nicht bereit zu heiraten. Außerdem will ich nicht so weit weg von euch sein. Vielleicht würde ich den Antrag in ein paar Jahren annehmen, doch jetzt ist es zu früh für mich!“ „Nun gut, das ist deine Entscheidung, Effi. Ich hätte mich sehr gefreut, doch du musst wissen, ob du den Antrag annimmst. Wenn ich recht überlege, kann ich dich gut verstehen…“ „Danke, Mama! Dann geh ich zurück zu Hulda, Berta und Hertha.“ „Mach das. Ich werde in der Zwischenzeit mit dem Baron reden!“

Nachdem Frau von Briest mit dem Baron über die Entscheidung ihrer Tochter gesprochen hatte, reiste dieser unverzüglich ab.


Aufgabe 2: Am Ende des 6. Kapitels will Innstetten nicht sagen, was er für Effi sein will. Greifen Sie ein! Was müsste Effi jetzt eigentlich sagen und von ihrem Mann verlangen?

Effi müsste eine Antwort von ihm verlangen und damit argumentieren, dass sie als seine Frau ein Recht darauf hat, zu wissen, wie er zu ihr steht und was er für sie sein will. Sie muss eine gute Kenntnis von seiner Gefühlswelt bekommen, damit sie ihn einschätzen kann. Wahrscheinlich wollte Innstetten sie als „gleichgestellte Eheleute“ bezeichnen, da er nicht als Respektsperson für Effi gelten will.


Aufgabe 3: Im 10. Kapitel beginnt Effi mit ihrem Mann zu streiten: Er will trotz Effis Ängsten nichts an ihrer Wohnsituation ändern. Der streit wird dann durch einen Brief Gieshüblers unterbrochen. Schreiben Sie den Dialog neu!

Effi: „Geert! Gut, dass du endlich da bist!“
Innstetten: „Effi, liebe Effi! Was ist passiert? Du bist ja ganz aufgelöst!“
Effi: „Das Gespenst- mir ist heute Nacht das Gespenst erschienen. Es strich an mir vorbei. Ich war so in Angst und konnte mich nicht rühren. Und du warst nicht da!“
Innstetten: „Effi, du brauchst keine Angst zu haben. Du hast bloß geträumt, es gibt keine Gespenster!“
Effi: „Geert, ich bin nicht verrückt! Das weißt du genau. Es war wirklich da, es war kein Traum!“
Innstetten: „Effi, nun beruhige dich doch! Am besten ruhst du dich jetzt aus. Du brauchst eine Tasse Tee und wenn du ruhiger bist kann dir Ablenkung nur gut tun.“
Effi: „Du gehst überhaupt nicht auf mich ein! Vielleicht bin ich sehr schreckhaft, aber deshalb muss ich dir doch nicht gleichgültig sein. Etwas mehr Verständnis hätte ich von einem Mann wie dir doch erwartet! Am besten wäre ein Umzug in ein neues Haus.“
Innstetten: „Aber meine liebe Effi! Ein Umzug ist sehr unpassend. Ich habe doch gar keine Zeit für die Vorbereitungen, die getroffen werden müssten. Außerdem bist du mir sehr, sehr wichtig! Deine Ängste werden sich mit der Zeit legen. Glaub mir!“
Effi: „Geert, versteh mich doch! Ich fühl mich hier nicht wohl…Es ist ein Spukhaus, darin kann ich nicht leben. Und wenn du keine Zeit hast, werde ich mich eben auf die Suche nach einem neuen Haus begeben.“
Innstetten: „Nun, ich verstehe dich ja! Und wenn ich zeit habe können wir uns zusammen umschauen, einverstanden? Doch erst, wenn meine Arbeit weniger geworden ist. Solange musst du noch abwarten und wenn ich etwas länger weg bin, hast du ja auch Johanna und Rollo, die bei dir sein können.“


Aufgabe 4: Im 15. Kapitel spricht Vater Briest seine Tochter Effi auf Geerts mangelndes Zärtlichkeitsbedürfnis an, wiegelt dann aber ab( „Das ist ein zu weites Feld“). Geben Sie als mitfühlender Vater Effi einen Rat, wie sie mit Innstettens Lieblosigkeit umgehen sollte.

Brief an meine Tochter

Liebe Effi,

unser geführtes Gespräch über Innstetten beschäftigt mich noch immer. Für mich ist seine Arbeit als vielbeschäftigter Mann immer noch kein Grund für seine Lieblosigkeit. Er ist verpflichtet auf das Wohlbefinden seiner Frau und seines Kindes zu achten. Das solltest du ihm auch am besten einmal so sagen! Denk aber immer daran, wenn du dich einsam fühlst, dass du immer bei deinen Eltern willkommen bist. Natürlich auch unser entzückendes Lütt- Annie. Ich hoffe, du bekommst genug Liebe!
Dein Vater


Aufgabe 5: Am Anfang des 17. Kapitels versäumt Effi ihrem Mann auf den Vorwurf Crampas´ anzusprechen (der ihr nicht aus dem Kopf will): „Spuk aus Berechnung!“ Effi schreibt ihrem Mann am nächsten Tag einen Brief, den sie ihm ins Büro bringen lässt, weil sie es nicht schafft, ihn darauf anzusprechen und ihm Zeit geben will, zu überlegen, was er antworten möchte. Sie will dann Am Abend darüber reden. Verfassen Sie diesen Brief!

Lieber Geert!

Ich vergaß dich vorhin auf ein wichtiges Thema anzusprechen. Doch da es mich immer noch hartnäckig beschäftigt, halte ich es für sinnvoll, dir diesen Brief zu schreiben.
Es geht darum, dass ich aus sicherer Quelle erfahren habe, dass du deine Spukgeschichten zur „Erziehung“ verwenden sollst. Ich kann das einfach nicht verstehen. Macht es dir etwa Spaß mich mit diesen Geschichten in Angst und Schrecken zu versetzen? Ich bin sehr enttäuscht, dass so ein sonst sehr kluger Mann solche Methoden zur Erziehung seiner Frau verwendet. Du missbrauchst meine Gefühle, machst mir Angst vor dem Schlafen und dem Alleinsein.
Das ist die schlechteste Erziehungsmaßnahme, von der ich je gehört habe! Ich erwarte ein klärendes Gespräch mit dir und zwar am heutigen Abend, wenn du zurück bist. Meine Neugier auf deine Erklärung lässt sich kaum zurückhalten. Falls du ein Gespräch nicht für notwendig hältst, wirst du auch eine Entscheidung meinerseits akzeptieren müssen.

Effi


Aufgabe 6: Am End des 21. Kapitels fordert Innstetten Effi auf zu ihrem (betenden) Ausruf „Gott sei Dank“ etwas zu sagen („Sprich“)- sie kommt aber nur ein wenig mit der Sprache heraus(das Wichtigste verschweigt sie). Könnte Effi ihm jetzt die volle Wahrheit sagen? Schrieben Sie einen Tagebucheintrag, in dem sie zu dieser Frage Stellung nimmt.

Heute offenbarte mir Geert, dass wir nach Berlin ziehen werden. Ich war so erfreut und rief „Gott sei Dank“ aus. Es kam einfach so aus mir heraus und hätte ich Geert nicht erklärt, dass meine Freude darüber mit dem Spuk zusammenhängt, dann hätte er sicher Verdacht geschöpft. Zum Glück konnte ich mich noch herausreden. Wahrscheinlich wäre es nicht der richtige Moment für die Wahrheit gewesen. Den gibt es vielleicht in vielen, vielen Jahren, wenn Gras darüber gewachsen ist. Jetzt ist alles noch zu frisch um darüber zu reden- geschweige denn es zu akzeptieren. Ich möchte am liebsten vergessen, was geschehen ist und ein neues Leben beginnen. Nicht mehr zurückdenken müssen an die Zeit in Kessin wäre das Beste. Nun ist es zu spät, doch ich hätte unsere Ehe nicht aufs Spiel setzen dürfen. Ich werde es ihm sagen- aber erst sehr viel später…


Aufgabe 7: Am Ende des 24. Kapitels weint Effi wegen ihres fragwürdigen Selbstbildes bitterlich und quält sich mit dem Vorwurf, kein „richtiges Gefühl“(nicht Schuld oder Scham), keine „Ordnung“ in der Seele zu haben. Nehmen Sie an, Effi vertraut sich ihrem alten Pastor Niemeyer in einem geheimen Briefwechsel an. Was würde er ihr zu dieser Frage wohl schreiben?


Liebe Effi!

Ich bin froh, dass du dich an mich wendest, da ich mir gut vorstellen kann, welche schwere Last du bis jetzt alleine mit dir getragen hast. Es ist wichtig mit jemandem über seien Probleme und Gefühle zu sprechen. Dies hilft die Seele zu befreien. Auf das richtige Gefühl kommt es an und wenn man das besitzt, wird einem das Schlimmste nicht passieren.
Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass man durch gewisse Situationen das richtige Gefühl verliert und nicht darüber nachdenkt, welche Folgen man aus einer Handlung ziehen muss. Wiedergewinnen kannst du es nur auf einem Wege- mit der Wahrheit. Doch vielleicht gelingt es dir auch mit der Schuld zu leben. Auch solch eine Möglichkeit ist denkbar, liebe Effi.
Es entscheidet dabei, wie viel Schuld auf dir lastet und was dir wichtiger ist. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die gesamte Schuld bei dir liegt.
Nun trage auch ich dein Geheimnis mit und hoffe, dass es dir bei deiner Entscheidung hilft. Ich kann sie dir nicht abnehmen, aber immerhin einen Rat geben. Überlege gut, was du tun möchtest. Entscheide dich für ein aufrichtiges Gewissen, aber auch für ein Leben, dessen Zukunft du nicht kennst; oder für ein Leben mit der Lüge, für die dich aber niemand zur Rechenschaft ziehen kann.
Ich hoffe, du triffst die für dich beste Entscheidung.

Pastor Niemeyer


Aufgabe 8: Am Ende des 28. Kapitels konnte der sterbende Crampas nur noch 2 Worte sagen- Fontane schreibt nur 3 Pünktchen, statt ihn eine Bitte, eine Forderung oder einen Rat äußern zu lassen. Und was hätte Crampas diesem Innstetten zu Effis Gunsten nicht alles zu sagen gehabt? Nehmen Sie an, Crampas hätte Innstetten noch 10 Minuten leise ins Ohr flüstern können- Innstetten schreibt gleich danach als Gedächtnisstütze wortwörtlich auf, was er, ohne selbst etwas gesagt zu haben, zu hören bekam. Verfassen Sie diesen Text!

„Wollen Sie…Effi bitte ausrichten, dass ich nicht bereue, was wir getan haben. Sie soll wissen, dass es nicht meine Absicht war, sie in solch eine Situation zu bringen…Innstetten, Sie sind Schuld, dass Effi bei mir etwas gefunden hat, was sie in ihrer Ehe suchte. Sie ermöglichten ihr erst das Geschehene, weil Sie ihr keine Liebe geben wollten und auch nicht konnten! Dadurch trieben Sie sie in meine Arme. Und nun wird man der Frau alleine die gesamte Schuld geben, nicht wahr? Sie werden dafür sorgen, dass sie verstoßen wird und ihr Kind nicht mehr zu Gesicht bekommen wird. Innstetten, so sind Sie! Und das obwohl Sie der wahre Schuldige sind- zumindest zum selben teil wie ich auch. Ich bereue nicht was ich getan habe! Es tut mir nur sehr Leid für Effi, welches Ende die Sache genommen hat…“


Aufgabe 9: Im 33. Kapitel, nachdem Effi schon eine Weile Malunterricht genommen hatte, malt sie zur Widerbegegnung für Annie ein Bild, gerade so groß, dass es in ihre Nachttischschublade passt, um vielleicht doch ein wenig Einfluss auf sie zu nehmen und um ihr Kind wegzuführen von seinem „korrekten“, aber fühllosen Verhalten. Beschreiben Sie dieses Bild!

Effi wird ihrer Tochter ein Bild von einem großen, weiten Garten mit einer Schaukel und einem Teich mit einem kleinen Boot malen. Die Schaukel erinnert an ihre eigene Schaukel, auf der sie schon als kleines Mädchen in Hohen-Cremmen schaukelte und ihre Freiheit genoss. Sie soll Freiheit symbolisieren und Annie bewusst machen, dass sie schöner und freier aufwachsen könnte. Der Garten steht für Geborgenheit und freie Bewegung, die Annie bei ihrem Vater sicher nicht hat. Das Wasser bedeutet das Unberechenbare und die Neugier, die Effi immer in sich hatte. So würde sie sich ihre Annie auch wünschen.


Aufgabe 10: Am Ende des 35. Kapitels könnte Innstetten, als er sein verlorenes Lebensglück so deutlich spürt, statt Rollo zu schicken, einen Brief an Effi senden, in dem….ja, was könnte er da wohl vorschlagen, woran könnte er sie erinnern, wie könnte er an schönere Tage anknüpfen oder ganz neu anfangen? Schreiben Sie diesen Brief!


Liebe Effi!

Eigentlich wollte ich dir Rollo senden, doch nun schreibe ich dir diesen Brief. Ich bin mir inzwischen endgültig darüber bewusst geworden, dass das leben ohne dich trist und langweilig ist. Annie würde sich sehr freuen, wenn ihr euch bald einmal wieder sehen würdet und auch ich denke immer öfter an unsere schöne Zeit zurück. Du warst so glücklich, als wir nach Berlin gezogen waren, erinnerst du dich? Nun gut, das sind vergangene Zeiten. Trotz allem, was zwischen uns vorgefallen ist, möchte ich dich hiermit um Verzeihung bitten. Es tut mir auch aufrichtig Leid, wie ich Annie erzogen habe, sodass sie bei eurem letzten Treffen sehr kühl zu dir war. Doch das wird nun anders sein und deshalb möchte ich dich, sobald du magst, zu uns einladen. Annie freut sich wirklich auf dich! Außerdem bin ich der Meinung, es ist wichtig für ein Kind regelmäßigen Kontakt mit beiden Elternteilen zu haben.
Wir erwarten dich also!

 

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