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Titel / Referat: USA - die Wirtschaft der USA

Schlagwörter: Wirtschaft der USA, Sozialprodukt, Dollar, Verschuldung Hausaufgabe, Referat

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USA

Die Wirtschaft der USA
Die USA sind mit einem Sozialprodukt von knapp fünftausend Milliarden Dollar unverändert die größte wirtschaftliche Macht der Welt. Eine vergleichbare wirtschaftliche Macht erbringt nur die EG. Die Amerikaner verfügen auch über das höchste pro Kopf Einkommen der Welt, abgesehen von einigen ölexportierenden Golfstaaten. Die USA haben sich aber von einem fast selbstversorgenden Land in ein von Einfuhren abhängiges Land verwandelt. 1960 betrugen die Warenimporte lediglich 15 Milliarden Dollar so sind es 1987 schon 400 Milliarden Dollar, wobei die Exporte wesentlich langsamer anstiegen. Heute sind die Amerikaner aber bei einigen Rohstoffen importabhängig was aber im Vergleich zu Japan oder einigen westeuropäischen Industriestaaten als gering zu bewerten ist. Beschleunigt hat dies der in den Anfängen der achtziger Jahre sehr starke Dollar. Er machte die amerikanischen Produkte teuer und Einfuhren billig. Das hohe Auslandsdefizit (1987: 127 Milliarden Dollar) gibt dennoch Grund zur Sorge. Solange der Außenhandel nur 10 Prozent betrüge wäre dies kein Problem aber da er sich schon auf ein Viertel des US-Sozialproduktes beläuft wirkt sich dies negativ auf die Leistungsbilanz und die Auslandsverschuldung aus.

Die USA ist heute das am höchsten verschuldete Land der Welt. Die Staatsverschuldung (Haushaltsdefizit) betrug 1988: 155 Milliarden Dollar. Bei privaten Haushalten und Unternehmen hat die Verschuldung auch schon bedenkliche Ausmaße angenommen. Die Sparrate betrug in den fünfziger bis siebziger Jahren acht Prozent des Bruttosozialproduktes. 1987 erreichte sie mit 2,4 Prozent ihren bisherigen Tiefpunkt. Investitionen werden in den USA zunehmend durch ausländisches Kapital finanziert. Derzeit fließen jährlich zwischen 130 und 150 Milliarden Dollar aus dem Ausland in amerikanische Wertpapiere, Immobilien oder Betriebe. Das Ausländische Kapital ist ein Zeichen des Vertrauens in die Leistungsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft, macht sie aber dadurch auch anfälliger. Amerika wird aber auch immer mehr ein Land des Dienstleistungssektors weil dieser schon 60 Prozent des Bruttosozialproduktes erwirtschaftet. Wobei Landwirtschaft und Industrie immer weniger Bedeutung haben. Heute arbeitet nur noch ein Fünftel der Erwerbstätigen in der Industrie. Man spricht von der "Entindustrialisierung des Landes". Dies ist aber ein Phänomen was in allen hochentwickelten Industriestaaten zu Beobachten ist, wenngleich nicht in so starkem Ausmaß wie in den USA. Der amerikanische Dienstleistungssektor war es auch der in den achtziger Jahren für das "Jobwunder" sorgte.

Zwischen 1982 und 1987 entstanden 14 Millionen neue Arbeitsplätze, 90 Prozent davon im Dienstleistungsbereich. Der Altersaufbau der USA ist zudem günstiger als z.B. in Deutschland, in den USA sind 22 Prozent jünger als 14 Jahre (In der BRD nur 15 Prozent) und 12 Prozent älter als 65 Jahre (In der BRD 15 Prozent). Auch die Erwerbstätigkeit der amerikanischen Frauen ist zugleich noch hoch. Die jungen Amerikaner ziehen es auch sehr oft vor ihr eigenes Unternehmen zu gründen, was die große Bereitschaft des US-Kapitalmarktes zur Risikofinanzierung unterstützt. Die Unternehmen wollen auch kostengünstiger arbeiten indem sie einzelne Bereiche ausgliedern, wie z.B. die Buchhaltung, Softwareentwicklung und Werbung. Deshalb fördern die Unternehmen auch Mitarbeiter die sich in diesen Bereichen selbständig machen wollen. Dies wird deutlich dadurch, dass es 1986 rund 17 Mio. Unternehmen gab. Von diesen schließen jedes Jahr ca. 400.000, meist freiwillig, nur 60.000 gehen in Konkurs.

Gleichzeitig entstehen aber jedes Jahr 700.000 neue Betriebe. Die meisten geben aber nur auf, um etwas Neues, Besseres zu beginnen, von dem sie sich mehr Gewinn versprechen. Dies gilt für die ganze Palette der Betriebe. Seit jüngstem hat aber, gerade im Sektor der Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten, ein wahrer Gründungsboom eingesetzt. Und der "Drang Geld zu machen" scheint vor allem bei der jüngeren Generation ungebrochen.

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