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Titel / Referat: Spanien - Staat im Südwesten Europas (ausführliche Vorstellung)

Schlagwörter: Wirtschaft Spaniens, Kultur, Stierkampf, Flamenco Hausaufgabe, Referat

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Spanien

Gliederung

  • Allgemeines
  • Wirtschaft
  • Kultur
    • Stierkampf
    • Flamenco
  • Berühmte Persönlichkeiten
  • Quellen


Allgemeines
Spanien (spanisch: Espana) erstreckt sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, aber zum spanischem Staatsgebiet gehören neben den Balearen und Kanaren auch noch die Städte Ceuta und Melilla, in Marokko. Spanien liegt zwischen 43º47'24" nördlicher Breite [Estaca de Bares] und 36º00'03" südlicher Breite [Punta de Tarifa] sowie zwischen 7º00'29" östlicher Länge[Cabo de Creus] und 5º36'40" westlicher Länge [Cabo de Tourinan ].

Spaniens Hauptstadt ist seit 1562 Madrid, welche auch geleichzeitig die größte Stadt Spaniens ist. Insgesamt ist Spanien 504.782 km² groß (Deutschland im Vergleich nur etwa 357.000 km²) und hat eine Einwohnerzahl von 39.850.000 Menschen (Deutschland im Vergleich: 82 Millionen).

Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte, 75 Einwohner / km² (Deutschland: 229 Einwohner / km²), weicht teilweise beträchtlich von der tatsächlichen ab, da in den Bergen meist die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen fehlen, oder das Klima den Anbau verhindert. In den Küstenprovinzen bestehen bessere Erwerbsmöglichkeiten, wie Bergbau, Industrieabsiedlungen, Landwirtschaft und vor allem Tourismus. Etwa ein Viertel der Bevölkerung lebt in Madrid und Barcelona.

Die Bevölkerung spricht größtenteils Spanisch, aber auch Katalanisch, Valencianisch, Mallorquin, Galizisch und Baskisch und von den 39.850.000 Menschen sind 619.000 gemeldete Ausländer. 96% der Bevölkerung sind Römisch-Katholisch, 32.000 sind Protestanten und 120.000 sind Muslime, sie werden im Gegenteil zu Deutschland durch die Parlamentarische Monarchie unter Juan Carlos de Borbón y Borbón, Rey de España regiert (seit Verabschiedung der spanischen Verfassung 1987). 

Spanien grenzt im Norden an den Golf von Biscaya, an Frankreich und Andorra (712km), im Osten an das Mittelmeer, im Süden an das Mittelmeer, an den Atlantik und an Gibraltar (1 km) und im Westen an den Atlantik und an Portugal (1232 km). Außerdem hat Spanien 3 Küstengrenzen, die Cantabrianische Küste (876 km), die Atlantische Küste (1367 km) und die Mittelmeerküste (1670 km).

Die Gebirgskette der Pyrenäen, die sich rund 435 km vom Golf von Biscaya bis zum Mittelmeer erstreckt, bildet die Grenze zu Frankreich. Der Kernraum Spaniens ist das fast baumlose zentrale Hochland, die Meseta, mit durchschnittlichen Höhen von etwa 610 m über dem Meeresspiegel. Dieses Tafelland ist durch unregelmäßige Gebirgszüge oder Sierras in eine Nord- und eine Südregion unterteilt.

Zu den höchsten Bergen zählt der Pico de Aneto (3404 m) in den Pyrenäen und der Mulhacén (3477 m) in der Sierra Nevada. Der höchste Berg der spanischen Inseln ist der Pico del Teide (3718 m) auf Teneriffa, einer der Kanarischen Inseln. Die 4 längsten Flüsse sind der Taja (1007km), der Ebro (910km), der Duero (895km) und der Guadiana (778km).

Das "Spanische Festland" ist in 17 autonome Regionen mit insgesamt 52 Provinzen unterteilt:

  • Andalucia, Aragon, Asturias, Canarias, Cantabria, Castilla-La Mancha, Castilla y Leon, Cataluna, Communidad Valencia, Extremadura, Galicia, Islas Baleares, La Rioja, Madrid, Murcia, Navarra, Pais Vasco (Baskenland).

Spanien hat insgesamt über zweitausend Strände, von denen viele ausgesprochen schön sind und ein angenehmes Klima haben. Vom touristischen Standpunkt sind sie unter international berühmten Namen zusammengefaßt, wie z.B. Costa Brava, Costa Dorada, Costa de Azahar, Costa Blanca, Mar Menor, Costa del Sol, Costa de la Luz, Rias Bajas und Rias Altas, Costa Cantabrica, Costa Canaria und Costa Balear.


Wirtschaft
Spanien ist ein wirtschaftlich geprägter Staat und einer der größten landwirtschaftlichen Produzenten in Westeuropa. Die Hauptwirtschaftsgüter sind die Landwirtschaft, die Fischerei, die Bodenschätze und die Industrie. Während im Handel und in der Dienstleistung 56% der Bevölkerung arbeiten und 33% der Bevölkerung in der Industrie arbeiten, arbeiten nur 11% in der Landwirtschaft (Deutschland~ 54% Handel und Dienstleistung, 38% Industrie, 5% Landwirtschaft, 3% andere Tätigkeiten). Die wichtigsten Importgüter sind Mineralische Brennstoffe, Maschinen, elektrotechnische Produkte und chemische Erzeugnisse und die wichtigsten Exportgüter sind Kraftfahrzeuge, Obst, Gemüse, Wein, Olivenöl, Maschinen, Metallwaren und Erdölerzeugnisse, welche von den Handelspartnern Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien und Portugal gekauft oder verkauft werden.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2001 bei 650 Mrd. Euro (Deutschland~2063 Mrd. Euro) [das BIP/Kopf hat sich auf 16.000 Euro gesteigert]. Für Spanien sind Tourismus (2001:49,5 Mio. Besucher, Spanien ist nach Frankreich und USA drittes Tourismus-Ziel weltweit), Kommunikation und Informatik, metallverarbeitende Industrie (einschließlich Kraftfahrzeugsektor und Schiffbau), Maschinenbau, Landwirtschaft (einschließlich Ernährungswirtschaft und Fischerei) und petrochemische Erzeugnisse wichtige Einnahmequellen. Spanien ist weltweit der sechstgrößte Kfz-Erzeuger.

Außerdem hat Spanien mit die höchsten europäischen Wachstumsraten in Europa (20002: 2,8%) und eine im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern hohe Inflationsrate (Dez. 2001: 2,9%). Auch ist die Arbeitslosenquote mit 13% die höchste in der EU (1996:22,9%), besonders belastet ist die Arbeitslosigkeit von 29,9% der Gruppe der 16-29jährigen und 18,6% der Frauen.

Spanien ist in der EU der größte Nettoempfänger, mit insgesamt 57,3 Mrd. Euro. Anfang der neunziger Jahre enthielt der Jahreshaushalt Einnahmen von etwa 57,8 Mrd. Us-Dollar und Ausgaben von etwa 66,7 Mrd. US-Dollar. Seit dem 1. Januar 1986 ist Spanien Vollmitglied der Europäischen Union (EU). Spaniens Regierung fördert die Entwicklung der Stahl-, Schiffbau-, Textil- und Bergbauindustrie. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Und genauso wie Italien verfügt Spanien über große Weinanbaugebiete, Zitrus- und Olivenhaine.


Kultur
Spanien ist das einzige Land, bei dem noch die Todesstrafe gilt, aber seit 20 Jahren wurde kein Häftling mehr getötet.

Der Stierkampf ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten spanischen Bräuche. Er könnte nicht bestehen ohne den Toro Bravo, den Kampfstier, der einer uralten Rinderrasse, die nur in Spanien überlebt hat, angehört. Die Ursprünge der Plaza, der Arena, gehen nicht auf die römischen Amphitheater zurück, wie vielfach angenommen wurde, sondern auf die ebenfalls ringförmigen keltisch-iberischen Tempel, in denen vor Urzeiten die oben erwähnten Zeremonien abgehalten wurden. Die Iberer begründeten zwar den Stier-Kult, es waren aber wahrscheinlich griechische und römische Einflüsse, die ihn in ein Spektakel umwandelten. Im Mittelalter war der Stierkampf zu Pferde ein beliebter Sport der Aristokratie, und wurde suerte de cañas genannt. In 18. Jahrhundert kam diese Tradition mehr oder weniger aus der Mode, während gleichzeitig die ärmeren Bevölkerungsschichten begannen, den Stierkampf zu Fuß zu praktizieren. Erst mit der Zeit wurden Regeln dafür entwickelt, Francisco Romero spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Für ihre Anhänger ist La Corrida eher eine Kunstform denn ein Sport, ein Ausdruck des Kampfes zwischen dem Menschen und der rohen animalischen Kraft; eine archaische Tradition, die nur in diesem Land überlebt hat, genauso wie es der Toro Bravo getan hat.


Der Verlauf eines Stierkampfes:

  1. Der Einmarsch
    Der Moment, an dem sämtliche Protagonisten der Corrida in die Arena einmarschieren. Die Aufstellung ist festgelegt. Die drei ersten sind die Matadore, nach Alter geordnet. Der älteste befindet sich auf der linken Seite, der jüngste in der Mitte, und der zweitälteste auf der rechten Seite. Wenn ein Matador noch vor seiner formellen Investitur (alternativa) steht, trägt er die Montera (Stierkämpfermütze) nicht auf dem Kopf. Nach ihnen marschieren die Helfer und Picadores ein.
  2. Erstes Drittel: Tercio de Varas (Drittel der Stangen)
    Nach Aufruf durch den Präsidenten kommen die Picadores auf ihren Pferden die Arena. Ihre Funktion besteht darin, den Stier mit einer Lanze zu stechen, um so seine Kräfte zu mindern und zum anderen, damit der Matador den Mut des Stieres einschätzen kann. Die Pferde sind mit einem Brustpanzer geschützt, der sie vor Verletzungen bewahrt.
  3. Zweites Drittel: Drittel der Banderillas
    Die Banderillas, kleine Spieße mit Widerhaken, sollen bewirken, dass der Stier nach dem Drittel der Stangen seinen Schneid wiederfindet. Normalerweise treten jetzt die Banderilleros in Aktion, aber es kann auch vorkommen, dass der Matador deren Funktion übernimmt.
  4. Drittes Drittel: Drittel der Muleta:
    Der Matador befindet sich jetzt allein mit dem Stier in der Arena. Es ist ein Zweikampf, bei dem der Torero sein ganzes Geschick mit der Muleta einsetzen muss, damit es ein brillanter Kampf wird. Bei diesem Drittel sind die Qualität des Stieres und die Fähigkeit des Toreros, die Möglichkeiten des Stieres einzuschätzen, sehr wichtig. Am Ende des Kampfes kommt der Augenblick, wo der Stier getötet wird. Der Matador ergreift einen Stoßdegen und stellt den Stier. Das Resultat des Stoßes ist ausschlaggebend für die Vergabe der Trophäen.


Flamenco
Flamenco ist eine typisch südspanische Kunstform, die sich in drei Varianten präsentiert: Cante (Gesang), Baile (Tanz), und Guitarra (Gitarrenspiel). Häufig werden die Zigeuner als die Väter des Flamencos bezeichnet, und ganz sicher haben sie eine bedeutende Rolle in seiner Entwicklung gespielt. Aber die Volksmusik und -tänze Andalusiens haben den frühen Flamenco ebenso beeinflusst. Die erste Erwähnung dieser Musik in der Literatur finden wir in den "Cartas Marruecas" des spanischen Autors Cadalso, 1774. Ihre Wiege dürfte sich dort befunden haben, wo zwischen 1765 und 1860 die erste Flamenco-Schulen gegründet wurden, in Cadiz, Jerez de la Frontera und in Triana (Sevilla). In dieser frühen Epoche eroberte der Flamenco seinen festen Platz in den Tanzsälen. Der frühe Flamenco war rein vokal, begleitet nur von rhythmischem Händeklatschen, dem sogenannten toque de palmas. Es blieb Komponisten wie Julián Arcas überlassen, die Gitarre in den Flamenco einzuführen. In der Goldenen Ära (1869-1910) entwickelte sich der Flamenco in den zahlreichen Musik-Cafés (cafés cantantes) der Epoche zu seiner definitiven Form. Damals entstanden neben der fröhlichen Tanzmusik auch die sehr ernsthaften Varianten, die tiefe Gefühle ausdrücken (cante jondo). Die Tänzer waren immer noch die Hauptattraktion für das Publikum der cafés cantantes, die Gitarristen spielten aber eine immer bedeutendere Rolle. In der Zeit von 1910 bis 1955 stand die ópera flamenca im Mittelpunkt. Sie brachte vor allem leichtere musikalische Kost, wie etwa fandangos und cantes de ida y vuelta, wobei letztere deutliche lateinamerikanische Einflüsse zeigten.

Von 1915 an wurden fröhliche Flamenco-Shows organisiert.1955 begann eine Art von Flamenco-Renaissance, deren Schlüsselfigur der große Antonio Mairena war. Die führenden Tänzer und Solisten, die sich in den tablaos, den Nachfolge-Lokalen der frühen cafés cantantes, einen Namen gemacht hatten, traten von jetzt an in den großen Theatern und Konzerthäusern auf. Das Gitarrenspiel erreichte einen Höhepunkt, ebenso künstlerisch wie in seiner Popularität. Der heutige Flamenco zeigt häufig Einflüsse anderer Musikrichtungen, etwa Jazz, Salsa, Bossa Nova, etc.


Berühmte Personen:

Pablo Picasso
Pablo Picasso (eigentlich Pablo Ruiz y Picasso) war ein Maler, Graphiker und Bildhauer.Er wurde am 25. Oktober 1881 als Sohn des Malers Jose Ruiz Blasco und dessen Frau Maria Picasso Lopez in Malaga geboren und starb am 8. April 1973 in Mougins (bei Cannes). Pablo Picasso wechselt in seinem Leben zwischen der Abstrakten, der kubistischen (den er mit Georges Barque (1882-1963) begründet.) und der klassizistischen Kunstrichtung. Picasso wurde durch die französische Regierung die "Medaille de Reconnaissance Francaise” verliehen, 1948. Um Picasso zu Ehren wurde das Museo Picasso in Barcelona, 1963 und das Musee Picasso in Paris errichtet.


Salvador Dali
Salvador Dali war ein spanischer Maler und Graphiker. Er wurde am 11. Mai 1904 im katalonischen Figueras (Provinz Gerona) geboren. Am 23. Januar 1989 starb Dali an Herzversagen. Sein gesamtes Vermögen vermachte er dem Staat Spanien. Dali machte in seinem Leben Filme, Ballette, schreib Texte und Bücher und malte viele Bilder, die u. a. Namen tragen wie "Santiago El Grande" oder "Galacidalacidesoxyrbonukleinsäure". Seine Werke sind in Spanien(Theatre-Museo Dali, Figueras; Castell Gala Dali, Pubol; Cadsa Salvador Dali, Por Lilgat) und Florida (Salvador-Dali-Museum, St. Petersburg) ausgestellt. Salvador Dali war einer der wichtigsten surrealistischen Künstler.


Quellenangaben:

  • www.yellow-effects.de/reisefuehrer/land/spanien/spaniend.htm
  • www.unibas.ch/schulen/wgym/projekte/spanien/index.htm
  • www.unibas.ch/schulen/wgym/projekte/f1a97/spanien/spanien.html
  • www.sispain.org/sispain/german/index.html
  • http://perso.wanadoo.fr/alphonse.daudet/ressourc/neald/spanien.htm
  • www.destatis.de/jahrbuch/jahrtabls.htm
  • www.spanien.com
  • Bertelsmann Volkslexikon
  • Microsoft Encarta 2002 

 

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