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Titel / Referat: Südafrika - ein Staat an der Südspitze Afrikas und eine regionale Wirtschaftsmacht

Schlagwörter: Naturraum, Klima, Tourismus, Wirtschaft, Bevölkerung, Apartheid Hausaufgabe, Referat

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Südafrika

Inhaltsverzeichnis 

  1. Einleitung
  2. Geographischer Überblick
  3. Naturraum
    1. Klima
  4. Tier- und Pflanzenwelt
  5. Tourismus
  6. Wirtschaft
    1. Landwirtschaft
    2. Industrie
  7. Bevölkerung
  8. Apartheid
  9. Quellen - und Literaturverzeichnis


1. Einleitung
Wenn man von Industrieländern spricht, denkt man an die Industrieländer der sogenannten Westlichen Welt: also die USA und Europa. Dabei vergisst man aber oft ein Industrieland, das im "Schwarzen Kontinent" liegt: die Republik Südafrika.

Wie kommt es dazu dass in einem Entwicklungskontinent ein Industriestaat entstanden ist?
Als das spätere Kapstadt 1652 von dem Niederländer Jan van Ribek als Flottenstützpunkt gegründet wurde lebten Bantuvölker in dieser Region. In Folge dessen wanderten noch mehr Niederländer, Franzosen und Deutsche ein. Als diese Goldminen und Diamantenminen entdeckten, stieg der Reichtum und dieser zog weitere Einwanderer an /3/. Ihre Nachkommen, die wir Buren nennen, führten verschiedene Kriege gegen die Bantus.

Die Briten eroberten das Kapland 1814 und 1843 eroberten sie das Natal. Während dieser Annexion entwickelte sich das Land sehr schnell und als die Sklaverei abgeschafft wurde, zogen etwa 12000 Buren nach Norden und gründeten Ende der 30er Jahre eigene Republiken. Die wiederum von den Britten erobert und britische Kolonien wurden. 1910 wurden diese zur Südafrikanischen Union vereinigt. Aus dieser Situation haben sich verschiedene Amtssprachen herausgebildet. Die wichtigste ist, wie in den meisten Industrieländern üblich, Englisch. Daneben gibt es noch Zulu, Afrikaans und Xhosa. Die wirtschaftliche Entwicklung ging weiter, da neben den Gold- und Diamantenminen auch große Platinvorkommen entdeckt wurden.

Im Folgenden werde ich erklären, wie die Wirtschaftssituation gegenwärtig aussieht, wem der Reichtum des Landes zugutekommt und wie die Oberfläche des Landes beschaffen ist.


2. Geographischer Überblick
2250 Kilometer fließt der Oranje quer in westlicher Richtung durch den südafrikanischen Subkontinent bis zu seiner Mündung in den Atlantik. Zu den längsten Flüssen der Republik Südafrika zählt der Vaal. Hier durchfließt er einen Abschnitt des Nationalparks Vaalbos.


3. Naturraum
Zahlreiche Nationalparks wurden in Südafrika zum Schutze der Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Ein Nationalpark, der an der Grenze zu Moçambique und Simbabwe liegt, ist etwa 19500 Quadratkilometer groß es ist der Krüger Nationalpark. Auf dem Bild sind Löwen zuerkennen, die dort leben.


3.1 Klima
Südafrika liegt in der Subtropischen Klimazone und diese teilt sich in Südafrika in drei Hauptklimatypen, erstens: dem kontinental, ariden Gebiet, das im NE Südafrikas zu finden ist, im SE ist das Gebiet des Winterregens und der letzte der drei Klimatypen ist im SW es ist das Gebiet des Sommerregens. 


4. Tier- und Pflanzenwelt
In Südafrika gibt es sehr wenig Wald. Die heimischen Wälder, die sich um Knysna und Tsitsikamma befinden, sind die wichtigsten. Hier sieht man zum Beispiel Gelbholz (Podocarpus spp.), Eisenholz (Olea capensis) und Zitronenholz (Xymalos monospora) als auch Farne, Flechten und einen äußerst farbigen Vogel, den Loerie. Eine Umweltbehörde hat in einer wichtigen und richtungsweisenden Aktion den ersten Bericht einer Provinz in Südafrika über den "Umweltzustand " veröffentlicht, dieser wurde als Richtlinie für die Beurteilung von Verbesserungen der Luft-, Boden- , Wasser-, und Qualität dienen wird. Dieser Umweltbericht, der vom Rat für industrielle und wissenschaftliche Forschung erarbeitet wurde, und alle drei bis fünf Jahre auf den aktuellsten Wissensstand der Forschung gebracht werden wird, befasst sich mit der aktuellsten Situation von Bergbau, Schwerindustrie, Transport und Siedlungswesen sowie der Lebensqualität unter der Berücksichtigung von Wirtschaft, Erholung, Gesundheit, Bildung, sowie Schutz.

Die Clivien gehören zu den Amaryllisgewächsen und stammen aus Südafrika. In Südafrika leben auch Pinguine, obwohl man denken möchte, dass es diese nur in kalten Gebieten gibt. Diese auf der Abbildung zu sehenden Brillenpinguine sind in dieser Bucht vor hohen Wellen geschützt, so können sie in Ruhe brühten.


5. Tourismus
Um nach Südafrika zu reisen benötigen sie einen Reisepass, dieser jedoch muss noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein. Bürger der Bundes Republik Deutschland brauchen für Südafrika keinerlei Visum. Für Lesotho und Swasiland als auch für Reisen in die Nachbarländer sind Visa erforderlich. Die südafrikanische Küche mundet meist den aus Deutschland kommenden Besuchern vorzüglich. Die Küche ist europäisch, indisch, malaiisch und englisch geprägt. Größere Städten bieten jedoch darüber hinaus die gesamte internationale Küche (italienisch, französisch, chinesisch, japanisch, mexikanisch, griechisch, norwegisch, schwedisch, spanisch, russisch u.a.) vertreten. Hinzukommt eine riesige Palette an äußerst guten einheimische Weinen, so dass das vielseitige Essen keine Wünsche offen lässt. In Bars darf an Sonntagen und Feiertagen, das sind der 1 Jan: Neujahr; 21 März: Tag der Menschenrechte; März/April: Karfreitag und Ostersonntag; 27 April: Tag der Verfassung; 1 Mai: Tag der Arbeit; 16 Juni: Tag der Jugend; 9 August: Tag der Frau; 24 Sept.: Heritage Day; 16 Dez.: Tag der Versöhnung; 25/26 Dez.: Weihnachten, kein Alkohol ausgeschenkt werden. Es gibt auch Restaurants bei denen sie ihre eigenen alkoholischen Getränke mitbringen können, dass liegt daran, das diese keine Genehmigung zum Alkohol ausschenken haben. Unbesorgt können sie das Wasser aus der Leitung trinken. Jedoch sollten sie in den Rest-Camps bei der Stationsleitung in den Nationalparks fragen ob das Wasser unbesorgt getrunken werden kann.

Zur Elektrizität sollte man wissen, dass die Stromspannung 240 / 250 Volt beträgt (Wechselstrom) das entspricht ca. 50 Hertz. Also benötigen sie einen Wechselstecker mit flachem Stecker oder dreipoligen Adapter. Das Wichtigste was man zu Geld und Kreditkarten wissen sollte ist in folgenden Absatz angeführt. Die Währungseinheit ist Südafrikanische Rand (R); 1 R = 100 Cents. Neue Münzen und Scheine wurden 1996 eingeführt. Münzen gibt es zu 1c, 2c, 5c, 10c, 20, 50c, 1 R, 2R, 5R und Scheine zu 5R, 10R, 20R, 50R, 100R und 200R. 500 Rand dürfen maximal nach Südafrika in bar eingeführt werden. Dagegen ist die Einführung und Ausführung ausländischer Währung nicht limitiert. Euroschecks werden nicht akzeptiert, doch sind in Südafrika Kreditkarten sehr weit verbreitet. Zu den akzeptierten gehören American Express, Mastercard/ Eurocard, Visacard, Dinners Club. Aber in abgelegenen Ortschaften wird teilweise nur Bargeld akzeptiert. Kreditkarte eine brauchen Sie zum mieten eines Mietwagens. Benzin kann nur in bar bezahlt werden. Es wird Empfohlen Traveller-Cheques (Reiseschecks) in Deutschland zu kaufen und/ oder bezahlen Sie mit Ihrer Kreditkarte.

Bei einer Direktanreise aus Deutschland sind Impfungen nicht vorgeschrieben. Überprüfen sollte man jedoch, ob Ihre Polio- und Tetanus - Schutzimpfung noch gültig sind. Eine Malariapropylaxe ist notwendig. Parfum oder After-Shave-Lotion sollte man in den Malaria- Gebieten dringend vermeiden. In der Dämmerung wird empfohlen lange Hosen und langärmelige Hemden oder Blusen zu tragen. Ohne Sonnenschutz sollte man vermeiden sich längere Zeit im Freien aufzuhalten und Sonnenschutzcreme mit mindestens Faktor 15 sollte man benutzen sowie im Norden ein Insektenschutzmittel. In nördlichen und östlichen Teil des Landes befindet sich in den Flüssen, See, Bächen und Tümpeln der Erreger Bilharziose. Daher sollte man nie in diesen Gewässern baden gehen. Im freien offenen Meer und dem Hotel- Swimmings- Pools kann man natürlich unbesorgt schwimmen.


6. Wirtschaft
Südafrika ist das einzige Industrieland der so genannten "Schwarzen Kontinents". Dazu kam es, wie schon in der Einleitung gesagt (Seite 2), durch den Umstand, dass es lange britische Provinz war. In dieser Zeit ist die Entwicklung des Landes sehr rasch voran getrieben worden.


6.1 Landwirtschaft
Südafrika besitzt einen modern ausgebauten Agrarsektor und ist bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln von Importen weitestgehend unabhängig. Die Farmen sind - wie hier im Hex River Valley - oft im Besitz von Weißen. Im November 1994 wurde ein Gesetz erlassen, das die Rückgabe von Land an schwarze Südafrikaner vorsieht, die während des Apartheidregimes enteignet worden waren. Die südwestlichen Landesteile erhalten eine Niederschlagsmenge von jährlich etwa 560 Millimetern. Das Gebiet ist die bevorzugte Wein- und Obstbauregion in Südafrika.


6.2 Industrie
Johannesburg wurde 1886 gegründet. Seit 1950 wurden zahlreiche moderne Gebäude errichtet. In den vergangenen Jahrzehnten konnte die Republik Südafrika die Energieproduktion erheblich steigern. Und dadurch das Ausmaß der Abhängigkeit von Energieimporten senken. In Johannesburg befindet sich diese Goldmine. Johannesburg ist das Zentrum der größten Goldfelder der Erde.


7. Bevölkerung
Insgesamt leben 42.8 Millionen Menschen in Südafrika davon sind 75,2% Schwarzafrikaner, 13.6% Weiße und 10,2% Andere. Die Bevölkerungsdichte beträgt 35 Einwohner je km ². Der Verstädterung Grad beträgt 50%. Amtssprachen sind Afrikaans, Tsonga, Englisch, Ndebele, Swazi, Tswana, Venda, Xhosa und Zului. 17% der Bevölkerung sind Traditionelle afrikanische Religionen, 16% Niederländische Reformierte Kirche, 13% Afrikanische Kirchen, 11% Methodisten, 9% Katholiken, 7% Anglikaner und 27% Andere darunter Anhänger anderer christlicher Glaubensrichtungen, Hindus, Muslime und Juden.

Die Ndebele haben nur einen geringen Anteil an der Gesamtbevölkerung Südafrikas. Diese Frau Ndebele trägt das traditionelle Gewand dieses Stammes.


8. Apartheid
Einer der ausdrücklichsten Gegner der Apartheid war Desmond Mpilo Tutu. Der anglikanische Geistliche war 1984 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, wurde 1986 als Erzbischof von Kapstadt Oberhaupt der Anglikanischen Kirche seines Landes. Man sieht ihn hier auf den Stufen der Sankt-Georgs-Kathedrale in Kapstadt bei seiner Investitur. Seit 1996 widmet er sich verstärkt der Aufklärung von Verbrechen des Apartheidregimes, und ist Leiter des Wahrheitsausschusses, ein Amt, für das Präsident Nelson Mandela ihn im November 1995 heranzog.

Nach der Aufhebung der Apartheid leben zahlreiche Schwarzafrikaner weiterhin in großer Armut. In Kapstadt wohnen viele von ihnen in Slums, in Baracken aus zusammengesuchten Materialien, wie hier in Cape Flats. Solche Slums gibt es überall in Südafrika.


9. Quellen - und Literaturverzeichnis 

  • Das Bertelsmann Lexikon in 24 Bänden
    © Verlagshaus Stuttgart GmbH, Stuttgart 1996
    Band 21: Stac-Thun
    Stichwort: Südafrika, Seite: 9456ff
  • Atlas für Kinder 7-12 Jahre
    Autoren: Davit und Jill Wright
    ©1996 XENOS Verlagsgesellschaft mbH,
    Seite: 60f
    von Anton bis Zylinder
  • Das Lexikon für Kinder
    Bearbeitung: Caroline Kaziaka und Claudia Welker
    ©1997 Der Kinderbuch Verlag, D-10719 Berlin
    Stichwort: Südafrika, Seite: 413f
  • Atlas Völker der Erde
    Autoren: Dr. Brunetto Chiarlli und Anna Lisa Bebi
    ©1997 XENOS Verlagsgesellschaft mbH,
    Seite: 54f
  • Diercke Weltatlas
    Autoren: Jürgen Burgermeister, Theo Topel
    Gestaltung und Technik: Peter
    Leitung: Ulf Zahn
    ©1992-1996 Westermann Schulbuchverlag GmbH,
    Braunschweig 1988
  • http://www.klimadiagramme.de/
    Autor: Bernhard Mühr
    ©2000-05-10
  • Encarta Enzyklopädie Plus 2000
    Daten und Fakten
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