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Titel / Referat: DDR - die Lebensumstände in der DDR (Stichpunkte)

Schlagwörter: Arbeit in der DDR, Schulsystem, Massenorganisationen, Justiz und Medien in der DDR Hausaufgabe, Referat

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Lebensumstände in der DDR

Anmerkung der Redaktion: Das vorliegende Dokument ist nur in Stichpunkten verfasst. Einige Passagen sind dadurch für Außenstehende nicht nachvollziehbar. Wir bitten dies zu entschuldigen

Einleitung: letztes Jahr 20 Jahre Mauerfall, doch wie war das Leben in der DDR eigentlich.

Gliederung: Lebensumstände in der DDR

  1. Allgemeines
  2. Arbeit in der DDR
  3. Familie
  4. Schulsystem
  5. Massenorganisationen
  6. Wohnung
  7. Freizeit
    a) im Alltag
    b) als Sport
    c) Urlaub
  8. Versorgung
  9. Justiz
  10. Medien


Allgemeines:

  • Arbeit und Leben standen im Mittelpunkt, jeder war erzogen und verpflichtet seine ganze Kraft zur Stärkung des Sozialismus einzusetzen. Wer nach den Normen der DDR lebte(politische Anpassung, nach dem Staat geregeltes Leben), konnte ein normales Leben leben(Recht auf Arbeit, Gleichberechtigung Mann/Frau, bescheidener Wohlstand, Offenheit und Solidarität im Bekanntenkreis).
  • sie zahlten aber auch für die Geborgenheit im Staat(Einschränkung persönlicher Freiheit, international geltender Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Reisefreiheit)


Arbeit in der DDR:

  • Pflicht zur Arbeit, ansonsten Strafen( Arbeitskräftemangel( Wiederaufbau nach Weltkrieg, chemische Bomben kalte Krieg))
  • Mittelpunkt des Alltaglebens 
  • Vollbeschäftigung auch Frauen (nur 27% Teilarbeitszeit)
  • ab 1972 zur Sicherung Arbeitsfähigkeit neue sozialpolitische Maßnahmen(z.B. bezahltes Babyjahr, Kinderbetreuung)
  • aber kaum Aufstieg im Beruf möglich, da Doppelbelastung( Haushalt u. Beruf)
  • hohe Wochenarbeitszeit
  • Kündigung möglich bei Ausreiseantragsstellung (Verhalten gegen Staat)
  • normal: Körperliche Schwerstarbeit aus Mangel an technischen Hilfsmitteln , weltweit höchsten Schadstoffbelastungen durch fehlende Filter. 


Familie, Freunde und Nachbarschaft:

  • Familie Ehekredit, mit ein oder zwei Kindern anteilig erlassen, mit 3 ganz.
  • Frauenideal junge werktätige Mutter
  • Nur mit Heirat und Kind Anspruch auf Wohnung
  • Durch Mangelsituation guten Zusammenhalt mit Freunden und Nachbarn(Umzug, Vorrat an Waren (z.B.: Raufasertapete aus, von Nachbarn bekommen) 


Bildung und Erziehung:

  • Wollten neues Bildungssystem, deshalb vernichten alter Lehrmittel und entlassen Großteil der Lehrer.
  • Schule:
    • ganzes Schulsystem war stark militarisiert und ideologisiert.
  • Ideologie:
    • Sprechen des FDJ Spruchs oder Pionierspruchs.
    • Appell( Vortragen der Kleidung)
    • Ziel Mitglied der „sozialistischen Gesellschaft“ erkläre es ab 1965
    1. Kinderkrippe:
      • von wenigen Monaten bis zu 3 Jahren.
      • Aber nicht vor Schutzzeit(5-6 Wochen).
      • Hauptaufgabe Pflege der Kinder.
      • Medizinische Untersuchungen werden durchgeführt und Fehlfunktionen(Sprachprobleme) frühzeitig behandelt.
      • Impfschutz(jeder wurde geimpft, kein Vetorecht Eltern). Ziele: Gewöhnung an: festen, regelmäßigen Tagesablauf, systematische geistige Beschäftigung , viel Sport und Bewegung an der frischen Luft, das Trockensein vor dem Ende des 2. Lebensjahres, intelligenzprägendes Spielen, Musizieren, Malen u.s.w. auch zwischenmenschliche Verhaltensmuster vermitteln (Höflichkeit, das einhalten von Regeln und den gewaltlosen Umgang miteinander)
      • Hatte ganztägig geöffnet von 6-18(bzw.19)Uhr.
      • Doch für Kinderkrippenplatz auch Geld bezahlen. Für 80% der Kinder gab es Kinderkrippenplätze.
    2. Kindergarten: 4 Jahre- 6Jahre. Ziel: Kinder bis zu Schulreife zu fördern(Rechnen bis zur Zahl 10, Malen, Singen, bildnerisches Gestalten(Kneten,…), Schreibversuche. Fast immer Erziehung im Sinne des Sozialismus.
    3. Polytechnische Oberschule:
      • 7-16Jahren. Alle zusammen egal wie intelligent.
      • Nach Schultauglichkeitsprüfung vom Arzt wird man eingeschult. In drei Stufen:
        • Unterstufe (1-3.Klasse): Grundlagen
          Mittelstufe(4.-6.Klasse): ab 5.klasse:Russisch (zeigt Beziehung zu SU)
          Oberstufe(7-10.Klasse): polytechnischer Unterricht (Arbeitswelt nahe bringen) = Fach UTP (einen Tag in der Produktion) verbrachte + ESP sozialistische Produktion einführen(war theoretisch).
      • Nach Schule in Hort wo sie bis zum Arbeitsende der Eltern bleiben konnten. Wenn man nach der10.Klasse ging ungefähr Realschulabschluss. Fächer mit Noten 1-5 bewertet, außerdem Kopfnoten (Betragen, Ordnung, Fleiß, Mitarbeit) (Zeugnis zeigen)
    4. Erweiterte Oberschule(EOS) und Berufsausbildung mit Abitur:
      • EOS: Abitur ablegen, aber nur 7-10% konnten pro Schulabgang auf EOS. (nicht nur schulische Leistung, sondern auch politische Zuverlässigkeit und soziale Herkunft Eltern ( z.B.: meist keine aus christlichen Elternhäusern.)
      • Berufsausbildung: an einer Berufsschule mit gleichzeitig Abi.
      • Nach Abi Studium(für jeden 1 Studienplatz(aber nicht immer in gewünschte Fachrichtung). Männliche Schüler drei Jahre die Nationale Volksarmee (NVA) besuchen (Offizierslaufbahn). Für diejenigen die nicht zur NVA gingen, beziehungsweise sich danach nicht als Reserveoffizier verpflichteten, war es so gut wie unmöglich einen Studienplatz zu bekommen.
      • Oft wurde auch bestimmt(überzeugt in einem Beratungsgespräch) welchen Beruf man zu machen hat(damit es kein Mangel in der bestimmten Fachrichtung gibt.) 


Organisiertes Alltagsleben und Massenorganisationen:

  • vom Kindergartenalter an
  • Stärkung des kollektiven Denkens:
    1. sozialistische Brigadewettbewerb, dabei Übererfüllung eines Plans der in Zeitungen angekündigt wird, in Überstunden oder freiwilliges Arbeiten. Für den Sieger gab es Geldprämien. 


Ehrentage für Berufsgruppen( Tag der Lehrer)

  • um die Leute zu kontrollieren gab es Organisationen in denen jeder vom Erstklässler bis zum Rentner vertreten sein musste. (sonst kein Studium,…)
    • die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ mit Pioniernachmittagen und Pionierlagern (Klassenstufe 1 bis 8). Weißes Hemd mit blauem Halstuch.
    • die zentrale Jugendorganisation „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ) (ab Klassenstufe 8) mit „Jugendweihe“ (97 Prozent aller 14-Jährigen), regelmäßigem politischem FDJ-Lehrjahr als Pflichtveranstaltung, Jugendklubs, gern besuchten Jugenddiskos.
    • Blaue Hemd
    • der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB)
  • Vergabe von Ferienplätzen (wobei die Ostsee- und die seltenen Austauschplätze im sozialistischen Ausland als Auszeichnung galten), - Schlichtung von Konflikten zwischen den Beschäftigten und der Betriebsleitung.
  • Verbot Lohnerhöhungen zu fordern oder Streiks zu organisieren.
  • außerdem: Freizeitangebote des Kulturbundes DDR (Segelfliegen, Fahrerlaubnis, Tauchen..) Ziel: Werbung für militärische Laufbahn
    Ziel: sozialistische Typ des neuen Menschen der in gemeinschaftlicher Arbeit + gleicher Freizeitgestaltung seine Ziel hat. die vielfältigen Angebote wurden angenommen – teils jedoch um sich nicht auszugrenzen oder um dem Alltag zu entfliehen. 


Wohnung

  • Akute Wohnungsnot nach 2. Weltkrieg, deshalb Wohnungszwangszuteilungen. 1989 (zum Schluss) nur 82% Bad oder Dusche (BRD 99%).
  • nur 16% Telefon( 1989). Bewusste Einschränkung, dadurch Kontrolle möglich. Abhören.
  • Plattenbau sehr komfortabel (Warmwasser,…) Zuweisung nach Nachweis Bedürftigkeit erst nach mehrjähriger Wartezeit und Kämpfen mit dem Verwaltungswesen oder Auszeichnung bei besondere Taten für den Staates.
  • da lauter neue Wohnungen -> niemand will mehr in der alten Häusern leben, dadurch Zerfall der Altbauten.
  • Eigenheim wurde kaum unterstützt( Beschaffung Baumaterial, Vorgeschriebene Häusertypen)
  • Ziel war ein Garten im Grünen. Bestimmungen über: Größe u. Anzahl Bäume, anzubauende Kulturen waren vorgeschrieben, Teile der Ernte mussten abgegeben werden. 


Freizeit:

  • Durch viele ehrenamtliche Hilfen (Partei, Massenorganisationen, Elternbeirat) viel Zeitaufwand in Freizeit
  • anderer Aufwand: Schlangestehen, Ärger mit Behörden.
  • beliebteste Freizeitbeschäftigung Westfernsehen
  • die ganze Zeit eingespannt, nur an freien Tagen Ausflüge mit Familie möglich
  • Freizeit: Kinos, Bibliotheken, Theater, Museum, Sportgemeinschaften, Kleingärtner
  • Ziel: auch Bildung des neuen sozialistischen Menschen
  • Theatervorstellungen und Bücher die anders waren (keine Propaganda, Reisereportagen oder Abenteuer) waren sehr begehrt.
  • Lesen von Zeitschriften oder illustrierten auch beliebt.
  • unfreie Kunst in DDR, keine Kritik üben, unangepasste Mal-Stile verboten


Sport:

  • Viele Sportarten, jeder Jugendliche wurde in eine Sportart gesteckt, außerdem gab es Wettbewerbe in denen Spitzensportler gefunden werden konnten
  • DDR war im Sport immer oben mit dabei, oft durch Zwangdoping und Gesundheitsschäden, dafür kam man in nichtsozialistische Länder und wurde bejubelt


Urlaub:

  • Höhepunkt im Jahr, doch man konnte kaum ins westliche Ausland,
  • Die meisten verbrachten ihren Urlaub im Land, da die Kosten fürs sozialistische Ausland oft zu hoch waren. Ins Ausland nur auf Campingplätze, die oft in keinem komfortablen Zustand waren, und dafür brauchte man schon ein Formular und wenn man viel Glück hatte bekam man ein Platz. Auch hier Kontrolle durch Visumpflicht.
  • In Westen: Nur Rentner durften ausreisen oder manchmal auch diejenigen die in der DDR Kinder und Ehepartner zurückgelassen haben. 


Einkommen, Einkauf, Versorgungslage, Konsum:

  • Alle Preise für Waren waren staatlich festgelegt
    unterstützt vom Staat, aber etwas luxuriösere Dinge (Butter) meist teuer oder schnell weg.
  • Deshalb oft Menschenschlangen (20, 30 Leute vor Bäcker, aber meist nach halbe Stunde ausverkauft.) vor allem bei Zement, Farbfernseher, Schinkenspeck, Jeans, Auspuffanlagen, Lizenzschallplatten.
  • Gaststätten waren oft überfüllt, daher oft lange Wartezeiten, ca. 1 ½ Stunden
  • Miete, Energie, Wasser und Grundnahrungsmittel wurden vom Staat mitbezuschusst.
  • Luxusgüter waren stark überteuert und oft lange Wartezeiten (Farbfernseher, PKW (Trabbi 10 Jahre Wartezeit))
  • Ab 1974 gab es auch Läden in denen man Westgüter einkaufen konnte, meist aber für teuren Preis
  • Importware wie Schokolade, oder Bananen waren meist sehr knapp vorhanden und stark überteuert


Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) und Volkspolizei

  • ist für die Sicherheit im Staat zuständig


Justiz:

  • Oft wegen Kritik am Staat vorurteilt, oft auch ohne Beweise. So konnte zum Beispiel einer den den anderen nicht leiden konnte, diesen anzeigen und dieser wurde entweder in Haft in der DDR genommen oder in die Lagerhaft nach SU verschleppt.


Medien:

  • Tageszeitungen und Wochenzeitungen im Besitz der Parteien oder Massenorganisationen. Als Infomittel und Propaganda. Kaum Kritikäußerung gegen Staat möglich, alles wurde kontrolliert. Nur mit Zwischen-den-Zeilen-lesen erkennen.
  • Extra Zeitung für Jugendliche ( Junge Welt) hier schon Beeinflussung zum kommunistische Denken. Solche Zeitungen auch schon für Kinder. Politisch weitgehend neutrale Zeitschriften nur schwer zu bekommen( in Großstädten oder illegal) und schnell vergriffen. Außerdem gab es viele Radiosendungen. Im Fernsehen gab es eine Sendung, die hieß Schwarzer Kanal, hier wurde über das schlechte Leben( zeigten Arbeitslose, drogensüchtige) in der BRD berichtet.
  • Westmedien waren in der DDR verboten. Das Fernsehen und Radio waren aber fast überall zu empfangen. Anfangs gab es Organisationen die Antennen einfach abrissen, die ein falsche Richtung standen. Am Ende duldeten Behörden aber Empfang.

 

Quellen:

 

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