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Titel / Referat: Kriminalistik - Technik und Wissenschaft in der modernen Kriminalistik

Schlagwörter: Das 5. Gebot, Du sollst nicht töten, Tatort, Todesstarre, Leichenflecken, DNS, Schuhabdrücke, Schuhspuren, Daktyloskopie, Maden, Fliegen, Insekten Hausaufgabe, Referat

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Das 5. Gebot (Du sollst nicht töten) - Technik und Wissenschaft in der modernen Kriminalistik

1. Einleitung
Du sollst nicht töten, eines der 10 Gebote, welches viel zu oft gebrochen wird. Die moderne Kriminalistik hilft die Verbrechen zu sühnen. Oft können auch durch schnelle und genaue Ermittlungen weitere Morde verhindert werden. Meine Hausarbeit soll einen kleinen Einblick in die Methoden und Techniken der modernen Verbrechensbekämpfung geben.


2. Der Tatort
Einen Tatort gilt es, weitesgehend von Beeinträchtigungen zu schützen. Dies ist jedoch sehr schwierig denn die ersten Kräfte die am Tatort eintreffen sind meist uniformierte Polizisten und/oder Rettungskräfte. Sie versuchen erste Hilfe zu leisten oder Gefahren abzuwehren und dabei zerstören sie Automatisch die Spuren die vielleicht vom Täter sein könnten. Erst wenn die Rettungskräfte oder die uniformierten Polizisten ihre Arbeit verrichtet haben dann wird, falls erforderlich eine Polizeifachdienststelle alarmiert. Diese übernimmt die weitere Bearbeitung. Selbstverständlich ist es wichtig keine neuen Spuren zu machen, und die vorhandenen zu schützen. Deshalb tragen die Polizisten weiße Papieranzüge um dem Tatort eine sterile Atmosphäre zu schaffen. Und um die vorhandenen Spuren nicht zu zerstören, müssen am Tatort die gleichen, festgelegten Wege benutzt werden und das solange, bis der Tatort oder der Abschnitt des Tatorts wieder freigegeben ist. Das gilt für Tatorte innerhalb und außerhalb eines Gebäudes.

Die Arbeit unterscheidet sich natürlich je nach Art des Tatorts. Wenn man von einer Leiche ausgeht die in einer Wohnung gefunden wird müssen zunächst alle Räumlichkeiten mit sich dem darin befindlichen Mobiliar Fotografiert werden. Wichtig ist das während der ganzen zeit der Spurensuche nichts Verändert wird. Alles in der Wohnung wird auf mögliche Spuren untersucht. Mit einem speziellen Klebeband werden Faserspuren von Möbeln, insbesondere von Polstermöbeln und von der Kleidung des Toten gesichert. Danach wird jeder Tatort vermessen und jedes detail in eine Skizze eingezeichnet, so das später noch ein genaues Bild des Tatorts vorliegt. Die Spurensicherung zieht sich meist über Stunden und ein erfahrener Ermittler macht sich während der Zeit ein bild davon was sich am Tatort abgespielt haben könnte. Bei allen Überlegungen muss immer wieder überprüft werden ob die Theorien mit den gefundenen Spuren in Einklang zu bringen sind.

Es kann durchaus sein das eine Spur, die vorhanden sein müsste fehlt oder das eine vorhandene Spur nicht in den möglichen Tatverlauf passt. Jedoch muss vor Ort entschieden werden ob es sich umein Gewaltverbrechen, einen Suizid, oder einen Unfall handelt.


3. Todesstarre und Leichenflecken
Es sind nicht nur die Spuren die gesichert werden, die zur Aufklärung einer Straftat helfen. Auch die Leiche selbst ist eine Spur und gibt dem Ermittler und dem Rechtsmediziner hinweise über den Tathergang. Der tote Körper gibt uns bereits auf den ersten Blick Anhaltspunkte über eine mögliche Todeszeit. Die genaue Todeszeit kann jedoch nur von einem Rechtsmediziner bestimmt werden, allerdings geben ein paar Merkmale dem Ermittler Hinweise auf einen möglichen Todeszeitpunkt. Ein solcher Hinweis ist die Todesstarre. Bei eintritt des Todes erschlafft die Muskulatur, das ist der Grund, weshalb bei Leichen kein Gesichtsausdruck zu erkennen ist. Das Gesicht wirkt leer; Angehörige die den Toten noch einmal sehen wollen empfinden das vertraute Gesicht oft als fremd.

Allerdings setzen bei Todeseintritt biochemische Veränderungen ein, diese führen dazu das die Muskeln sich wieder verhärten, die sogenannte Todesstarre. Die Todesstarre beginnt aber nicht zeitgleich in der ganzen Muskulatur sondern tritt in einer Reihenfolge auf. Die Todesstarre setzt im Kiefergelenk ein, breitet sich auf Arme und Beine und zum Schluss erfasst sie die Finger und Zehen. Die Todesstarre beginnt 2-3 Stunden nach Eintritt des Todes und ist nach 20 Stunden ausgeprägt. Nach 36-48 Stunden löst sie sich wieder in umgekehrter Reihenfolge. Zunächst lösen sich Finger und Zehen dann Arme, Beine und zum Schluss das Kiefergelenk. Der ganze Vorgang der Todesstarre ist abhängig von Faktoren wie z.B. der Umgebungstemperatur und deshalb nur ein grober Anhaltspunkt.

Die Leichenflecken sind weitere wichtige Anhaltspunkte für die ungefähre Todeszeit. Bei Stillstand des Herzens hört das kommt es aufgrund des Kreislaufstillstandes dazu das, das Blut nicht mehr zirkulieren kann. Das Blut sackt, dem Gesetz der Schwerkraft folgend, in die Stellen des Körpers die am Tiefsten gelegen sind. Höhere Bereiche verblassen und es bilden sich Flecken mit einer Färbung zwischen hellrot und blauviolett. Der Prozess beginnt bereits 20 Minuten nach eintritt des Todes und ist nach 2 Stunden ausgebildet. In den ersten Stunden nach dem Tod sind die flecken noch „wegdrückbar“ das heißt das sie auf Fingerdruck verschwinden und sich weißfärben.


4. Die DNS
Jeder hat schon von der DNS gehört doch kaum einer weis worum es sich wirklich handelt. Was bedeutet DNS?

DNS ist eine aus Nukleinsäure bestehende chemische Verbindung die unsere genetischen Erbinformationen enthält. Der größte Teil der Nukleinsäure befindet sich im Zellkern. Die DNS im menschlichen Zellkern weist 46 Chromosome auf davon zwei Geschlechts Chromosome das heißt das man bei der Analyse schon bestimmen kann ob der „DNS Spender“ Weiblich oder Männlich ist.

Um die DNS nachweisen zu können benötigt man winzige Mengen von Blut, Haaren, Speichel, Spermien, Hautzellen und vieles mehr. Um nach einer Vergewaltigung die Schleimhautzellen von den Spermien zu trennen um möglichst schnell die DNS des Täters zu haben, ermöglicht eine seit 2005 angewendete Technik die Trennung der Zellen, mit Hilfe der Zentrifugalkraft. Die Zellen Trennen sich aufgrund ihrer Dichte. Dies ermöglicht den Ermittlern die Suche nach dem richtigen Täter.


5. Schuhabdrücke und Schuhspuren
Anhand von Schuhabdrücken kann ein Ermittler einiges Erkennen zum Beispiel Gewicht und Größe des Täters, was er für Schuhe trägt, ob er hinkt oder ob er was schweres getragen hat. Aber es gibt noch weitere Hinweise. Jede Schuhsohle besitzt individuelle Merkmale: Vielleicht steckt ein Stein im Profil oder der Absatz ist abgefallen ohne das es bemerkt wurde, die Schuhe sind unterschiedlich abgelaufen oder die Sohle weist einen Riss auf.

Das alles kann man an einem Abdruck erkennen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Schuhspuren zu sichern. Bei abdrücken in weichen Böden wie z.B. Erde kann man den Abdruck mit Gips ausgießen, sind die Abdrücke aber z.B. auf einem Teppichboden gibt es kompliziertere technische Verfahren die es dem Ermittler ermöglichen den Abdruck zu sichern.


6. Daktyloskopie
Die Daktyloskopie bedeutet übersetzt Fingerschau. Im Volksmund Fingerabdruck genannt. Bei der Daktyloskopie unterscheidet man in drei Grundmuster von Fingerlinien, nämlich das Bogen-, das Schleifen-, und das Wirbelmuster. Die Grundsätze der Daktyloskopie sind die Einmaligkeit sowie die Unveränderlichkeit der Hautleisten Selbst bei Zwillingen unterscheiden sich die Hautleisten. Viele Straftäter Ätzen sich mit Säure die Fingerkuppen das ist jedoch sinnlos denn die Hautleisten wachsen genau so nach wie sie davor auch waren und verändern sich nicht. In Wiesbaden werden Alle gesammelten Fingerabdrücke in einem Computer gesammelt und gespeichert und dank moderner Computertechnik ist es möglich die Fingerabdrücke schnell miteinander zu vergleichen.


7. Maden, Fliegen und Insekten:
Nach dem Tod eines Menschen setzt die Verwesung ein das bedeutet das der Körper zu faulen beginnt, dies ist jedoch abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Während in den Tropen die Verwesung bereits nach mehreren Stunden einsetzt, dauert es bei uns in einer gemäßigten Klimazone 3-4 tage. Bei extrem kalten Klimabedingungen kann ein Körper konserviert werden, in der Wüste hingegen trocknet er ein, wird also mumifiziert. Zunächst wird der verwesende Körper von Larven der Schmeißfliege besiedelt, Schmeißfliegen sind in der Lage den Leichengeruch über mehrere 100 km wahrzunehmen. Die Schmeißfliege ernährt sich von relativ frischem Leichengewebe und legt deshalb ihre Eier vornehmlich in Körperöffnungen und offenen Wunden. Hierbei spricht man von differenzieller Verwesung.

Nach drei Monaten etwa legen die so genannten Käsefliegen ihre Eier ab, und zwar in einem Stadium, in dem der verwesende Körper in einem breiigen Zustand übergeht. Aber an einer Leiche gibt es noch mehr Insekten die von dem verwesenden Körper profitieren zum Beispiel die Aaskäfer und Wespen, die sich nicht nur vom Leichengewebe sondern auch von den Maden und fliegen ernähren die sich in der Leiche einnisten.

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