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Titel / Referat: Kalifornien - der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA

Schlagwörter: Vereinigten Staaten von Amerika, Geschichte, Wirtschaft, Bevölkerung, Naturraum Hausaufgabe, Referat

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Raumanalyse Kalifornien

Inhalt

  • Allgemeines
  • Geschichte
    • Spanische Zeit
    • Beitritt zu den USA
    • 1. und 2. Weltkrieg
    • Die Nachkriegszeit
  • Wirtschaft
  • Bevölkerung, Besiedlung
    • Bevölkerungsverteilung
    • Alters- und Geschlechterstruktur
    • Einwohnerentwicklung
    • Größte Städte
  • Naturraum
    • Relief
    • Klima
    • Flüsse und Seen
    • Flora und Fauna


Allgemeines
Kalifornien ist der bevölkerungsreichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Er liegt im Westen des Landes und grenzt an den Pazifischen Ozean, an die Bundesstaaten Oregon, Nevada und Arizona sowie an den mexikanischen Staat Baja California. Die Hauptstadt ist Sacramento. Die Fläche von Kalifornien beträgt 423.970 km².

Im Durchschnitt liegt Kalifornien 884m über dem Meeresspiegel, die Abweichungen vom Durchschnitt sind allerdings sehr stark. Der höchste Punkt (auf dem Mt. Whitney) liegt 4418m über dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt 86m unter dem Meeresspiegel.


Geschichte


Spanische Zeit
Die Geschichte Kaliforniens unterscheidet sich von der des übrigen Landes in vielerlei Hinsicht, vor allem aber darin, dass das Land vor seiner amerikanischen Besiedlung von Spanien in Besitz genommen worden war. Die Spanier dehnten in den 1760er Jahren ihren Herrschaftsbereich, von Neuspanien (Mexiko) ausgehend, in Richtung Norden aus. 1776 gründeten die Spanier San Francisco, und mit der Unabhängigkeit Mexikos 1821 wurde Kalifornien mexikanische Provinz. Im Juni 1846 wurde die Stadt Sonoma von amerikanischen Siedlern eingenommen. Anlässlich des Mexikanischen Krieges erklärte sich Kalifornien für unabhängig. Zwei Jahre später trat Mexiko seine Ansprüche auf das Gebiet an die Vereinigten Staaten ab.


Beitritt zu den USA
Die Entdeckung von Gold durch James W. Marshall in Coloma im Januar 1848 führte zu einem großen Zustrom an Menschen. Am 9. September 1850 schließlich trat Kalifornien als 31. Bundesstaat den USA bei, 1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt des Bundesstaates. Die Fertigstellung der transkontinentalen Eisenbahnlinie 1869 brachte dem Staat wachsenden Wohlstand.

Durch verbesserte Eisenbahnverbindungen wurde die wirtschaftliche Entwicklung weiter vorangetrieben. 1890 wurde San Francisco zur größten Stadt an der Pazifikküste und zu einem Handelszentrum von weltweiter Bedeutung.


1. und 2. Weltkrieg
In Los Angeles erreichte der wirtschaftliche Aufschwung 1887 seinen Höhepunkt. Der 1893 erfolgte Kurssturz an den Börsen führte in Kalifornien zu einer ernsten Wirtschaftskrise. Ein neuerlicher Wirtschaftsaufschwung setzte vor Beginn des 1. Weltkrieges ein.

Nach dem Krieg ging die Zahl der Arbeitsplätze zunächst stark zurück. Trotzdem strömten in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts rund zwei Millionen Einwanderer in den Bundesstaat. Bis 1924 war die Einwohnerzahl von Los Angeles auf eine Million gestiegen. Die Erdölförderung und die damit zusammenhängenden Produktionszweige gewannen an Bedeutung, 1925 stammte mehr als ein Fünftel der Weltproduktion an Erdöl aus Kalifornien. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Filmindustrie in Hollywood. Während des 2. Weltkrieges wurden in Kalifornien zahlreiche Flugzeugfabriken und Schiffswerften errichtet. Ein Zustrom von Arbeitern führte zwischen 1940 und 1945 zu einem Anstieg der Einwohnerzahl um fast zwei Millionen.


Die Nachkriegszeit
Nach dem Krieg hielt der Zustrom an, zeitweise kam es sogar zu einem Mangel an Wohnraum. Zwischen 1950 und 1990 verdreifachte sich die Bevölkerung des Bundesstaates, seit 1962 ist Kalifornien der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Im Oktober 1989 wurde San Francisco und im Juni 1992 die Region östlich von Los Angeles von schweren Erdbeben erschüttert. Im Herbst 1993 fegten mehr als ein Dutzend Buschbrände über Südkalifornien hinweg, die über 80 000 Hektar Land und mehr als 1 000 Häuser zerstörten. Im Januar 1994 war Los Angeles von einem Erdbeben, das 6,7 auf der Richterskala erreichte, betroffen. Der Schaden wurde auf 15 bis 30 Milliarden US-Dollar geschätzt.


Wirtschaft
Mit 13,5 % (2006) des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandsproduktes ist Kalifornien der wichtigste Industrie- und Handelsstaat der USA. Wäre Kalifornien vom Rest der USA losgelöst, es wäre die achtgrößte Wirtschaftsmacht nach USA, Japan, China, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien. Das BIP pro Einwohner lag im Jahr 2006 bei 41.663 US-Dollar, liegt somit über dem nationalen Durchschnitt von 37.714 US-Dollar auf dem neunten Rang. Es liegt unter anderem am für die industrielle Landwirtschaft wetterbegünstigten Süden und dem dortigen Einzugsgebiet billiger mexikanischer Landarbeiter, dass Kalifornien zu diesem Wohlstand gelangte.

Große Anstrengungen erfordert jedoch die Wasserversorgung. Gewaltige Stauseen, teilweise mit einer Speicherkapazität von bis zu 2,8 Milliarden Kubikmeter Wasser, riesige Kanalleitungen im Nord-Süd-Verlauf und die Aquädukte von den östlich der Sierra Nevada gelegenen Seen und Schmelzwasser liefernden Bergschneegletschern liefern hier einen wichtigen Beitrag.

In Kalifornien wird intensive Landwirtschaft betrieben, besonders von Bedeutung ist dabei das größtenteils künstlich bewässerte kalifornische Längstal. Hier findet ein großer Anbau von Feldfrüchten (Weizen, Gerste, Mais), Reis, Baumwolle sowie von Gemüse und Obst (wie Pfirsich, Aprikosen u.a.) statt. Über 40 % der in den USA verzehrten Obst- und Gemüsesorten stammen aus Kalifornien. Die großen Obstplantagen ziehen besonders Mexikaner an, die oft illegal über die Grenze in die USA kommen, um dort zu arbeiten. Auch die Vieh- und Geflügelzucht, die Fischerei sowie der Weinanbau haben eine große Bedeutung. Etwa 90 % der gesamten Weinproduktion der USA kommen aus Kalifornien.

Kalifornien hat reiche Vorkommen an Bodenschätzen, insbesondere an Erdöl, Erdgas und Gold. In der Industrie sticht besonders die hoch entwickelte Elektronik- und Computerindustrie im Silicon Valley bei San Francisco und um Los Angeles hervor, aber auch der Maschinenbau, die Nahrungsmittelindustrie und der Schiffsbau sind häufig vertreten. In Kalifornien befindet sich zudem der Hauptsitz der amerikanischen Filmindustrie (Hollywood).


Bevölkerung, Besiedlung


Bevölkerungsverteilung
Kalifornien ist mit seinen etwa 36,5 Millionen Einwohnern (2996) deutlich der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Bei einer Fläche von 423.970 km² (zum Vergleich Deutschland: 357.021 km²) ergibt sich also eine Einwohnerdichte von etwa 86,0 Einwohnern pro km².

Den größten Teil der Bevölkerung machen Weiße mit 59,5 % und Hispanier mit 35,9 % aus. Ebenfalls vertreten sind Asiaten (12,3 %), Schwarze und Afroamerikaner (6,2 %) und Indianer (0,7 %). Der Anteil der Stadtbevölkerung beträgt ca. 90 %.


Alters- und Geschlechterstruktur
Die Alterstruktur von Kalifornien sieht folgendermaßen aus: den größten Teil machen 18-64jährige aus mit etwa 63 %. Etwa 26 % der Bevölkerung sind unter 18 Jahren, die Senioren ab 65 Jahren machen mit etwa 11 % einen eher kleinen Anteil aus. Das Verhältnis von männlichen und weiblichen Einwohnern ist mit je 50,0 % ausgeglichen.


Einwohnerentwicklung
Kalifornien ist seit 1965 der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Seither hat sich die Bevölkerung noch einmal mehr als verdoppelt, was neben der wirtschaftlichen Dynamik wesentlich auf die Änderung der Gesetze für die Einwanderung in die Vereinigten Staaten zurückzuführen ist. Waren 1850 noch 92.597 Einwohner verzeichnet, so wuchs die Bevölkerung Kaliforniens in den kommenden 40 Jahren rasant auf 1,2 Mio. Einwohner. Seitdem wuchs die Bevölkerungszahl weiter stark an, einen großen Sprung gab es besonders von 1950 bis 1960 (Wachstum um mehr als 5 Mio. Einwohner).


Größte Städte
Die bedeutendsten Städte sind Los Angeles mit ca. 3,8 Mio. Einwohner, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde sowie San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco. Sacramento, seit 1854 die Hauptstadt Kaliforniens, liegt auf Höhe dieser Bucht etwa 120 km im Landesinneren. Weitere wichtige Städte sind San Diego (ca. 1,3 Mio. Einwohner), San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana und San Bernardino.


Naturraum


Relief
Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordwesten nach Südosten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:

  • Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Kalifornische Längstal (auch Sacramento- und San Joaquinbecken, nach seinen beiden Hauptflüssen), das zwischen 35° und 40° 40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß.
  • Der Küstenstrich umfasst etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas River, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana River.
  • Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt.
  • Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath River, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rau und von tiefen Canyons durchzogen ist.
  • Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia River, dem Colorado River und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im Inyo County das Death Valley liegt.
  • An der südwestlichen Grenze die Colorado-Wüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt.

Die Westküste sitzt auf dem Ring of Fire, einem von zwei T-förmigen Bögen mit vulkanischer Aktivität, auf dem sich driftende Erdschichten berühren. Die Reibung dieser tektonischen Platten, der Amerikanischen und der Pazifischen, verursacht ruckartige Bewegungen, die sich als Erdbeben an der Oberfläche bemerkbar machen. Die bisher schwersten Beben an Kaliforniens Reibungslinie, dem San-Andreas-Graben, ereigneten sich 1857 in Los Angeles sowie 1906 und 1989 in San Francisco. Mittelschwere Beben verursachten erhebliche Schäden in Long Beach (1933) und im Norden von Los Angeles (1994). Geologen sind der Ansicht, dass die ganz große Katastrophe, The Big One, noch aussteht. Doch Prophezeiungen über den Zeitpunkt lassen sich nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung nicht machen.


Klima
In Kalifornien lassen sich drei Klimazonen unterscheiden:
An der Küste sind die Temperaturen bedingt durch den Einfluss des recht kühlen Pazifiks niedriger als im Landesinneren. Nördlich von San Francisco sind die Winter oft sehr regnerisch. San Francisco sowie weite Teile der nord- und mittelkalifornischen Küste sind im Sommer oft nebelig und entsprechend kühl.

In der Sierra Nevada kann es im Sommer zwar tagsüber recht heiß werden, doch aufgrund der Höhenlage sinken die Temperaturen nach Sonnenuntergang schnell ab. Ab November ist hier mit großen Schneemengen zu rechnen.

In den Wüsten ist es auch im Winter meist sonnig und angenehm warm (20 °C und mehr), nachts kühlt es sich allerdings sehr stark ab. Von mildem Klima begünstigt sind auch Los Angeles und San Diego.


Flüsse und Seen
Die längsten Flüsse in Kalifornien sind der Sacramento River und der San Joaquin River. Beide Flüsse entwässern zusammen mit ihren zahlreichen Nebenflüssen die Sierra Nevada, Teile der Kaskadenkette sowie des Kalifornischen Längstales. Zu den größten Seen gehören der Lake Tahoe, der Clear Lake, der Honey Lake sowie der Mono Lake.


Flora und Fauna
Die hervorstechenden Pflanzen Kaliforniens sind die Redwoods (mit mehr als 100m Höre die höchsten Bäume der Welt) und die Sequoias (Mammutbäume mit bis zu 30m Umfang). Der älteste Baum der Welt, einen Grannenkiefer im Grant Basin, ist über 4900 Jahre alt. Die Bestände des Mammutbaumes in der Sierra Nevada sind bis zu 2000 Jahre alt. Weiterhin anzutreffen sind Palmen, Kakteen und Yuccapflanzen wie die Joshua Trees, nach denen ein ganzer Nationalpark in Südkalifornien benannt wurde. Wilde Blumen blühen von Frühling bis Herbst. In den Bergen wachsen Begonien, Zwiebeln, Astern und Schafgarben, in der Wüste widerstandsfähige Sträucher wie der Kreosotbusch mit olivgrünen Blättern und gelben Blüten.

Auch wenn Grizzlybär und Kalifornischer Kondor aus der freien Natur verschwunden sind, bietet Kalifornien noch immer vielen bedrohten Tieren Lebensraum. Die Heimat von unter anderem 123 Amphibien und Reptilien, 260 Vogelarten und 27 000 verschiedenen Insekten gestattet entlang der Küste den Blick auf Wale, Seelöwen, Seehunde sowie Seeotter. An Land entdeckt man - mit etwas Glück - Wiesel, Luchse, Graufüchse, Waschbären, Elche, in höheren Lagen Bergziegen, Murmeltiere und Schwarzbären.

 

Quellen:

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