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Titel / Referat: Kirsch, Sarah - Im Sommer (Interpretation)

Schlagwörter: Sarah Kirsch, Gedichtanalyse, Analyse, Strophe, Eigene Meinung, DDR Hausaufgabe, Referat

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Interpretation „Im Sommer“ - Sarah Kirsch


Das Gedicht „Im Sommer“ wurde von der Autorin Sarah Kirsch zur Zeit der früheren DDR verfasst. Man erhält den Eindruck einer schönen, fast unberührten Natur, während der Jahreszeit Sommer. In der ersten Strophe geht es um das weite Land, in dem wenige Menschen wohnen. Das lyrische Ich sieht riesige Felder mit Maschinen. Die wenigen Häuser sind von Mauern umgeben und es ist sehr ruhig. Auf den Straßen sind keine spielenden Kinder und die Landschaft scheint sehr schön zu sein.

In der zweiten Strophe beschreibt die Autorin den August, in dem es viele Sternschnuppen gibt. Im September beginnt für die Jäger die Jagdsaison. Die Graugänse und Störche fliegen noch, bevor sie im Winter ins warme Afrika fliegen. Außerdem beschreibt Sarah Kirsch die riesigen Wolken, die man über den Landschaften und Wäldern sehen kann.

In der dritten Strophe drückt die Autorin aus, dass die Welt des Sommers noch in Ordnung aus, aber der Übergang zum Herbst bevorsteht.

In dem Gedicht gibt es kein Metrum, das heißt es liegt keine Betonung auf der ersten oder zweiten Silbe vor. Es ist eingeteilt in drei Strophen mit jeweils vier Versen, jedoch ohne Reime. Mit der Metapher „In Buchsbaumgärten“ spricht die Autorin von Mauern, die die wenigen Häuser umgeben. Sie wirken für die Menschen jedoch noch nicht bedrohlich, weil es grüne Mauern aus Pflanzen sind. Die Metapher „Noch fliegt die Graugans, spaziert der Storch durch unvergiftete Wiesen“ drückt aus, wie unberührt die Natur noch ist. Es kommt durch das „Noch“ jedoch die Wende zwischen Sommer und Herbst zum Ausdruck. In der dritten Strophe schreibt sie: „In Pflaumenmuskesseln spiegelt sich schön das Gesicht“. Damit wird der Übergang zwischen Sommer und Herbst noch deutlicher, schließlich ist in dieser Zeit die Pflaumenernte. Mit dem Gesicht, das sich darin spiegelt, wird verdeutlicht dass der äußere Eindruck noch unbeschadet ist, sich bald aber verändern wird.

Ich denke Sarah Kirsch möchte mit dem gesamten Gedicht die DDR-Zeit beschreiben. Indem sie die noch schöne Natur beschreibt, deutet sie auf die politischen Verhältnisse in der früheren DDR hin, in der es zu dieser Zeit ebenfalls friedlich und ruhig war. Aber es wird durch Metaphern, die den Herbst charaktisieren (z.B. Pflaumenmuskesseln, das Gesicht spiegelt sich noch schön), auf die Wende hingewiesen, die unmittelbar bevorsteht.

Sarah Kirsch benutzt teilweise hart klingende Wörter, wie „riesigen“, „bläst“ oder „feuerrot“, teilweise aber auch weich klingende Wörter wie „schläfrig“, „spaziert“, „fliegen“ oder „schön“.
Diese Wörter bekräftigen die Aussage des Gedichtes, dass der schöne Sommer noch andauert, die Wende zum Herbst jedoch bevorsteht.

häufige Suchphrasen:
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