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Titel / Referat: Kafka, Frank - Die Verwandlung (Verhalten der Mutter im 1. Kapitel)

Schlagwörter: Frank Kafka, Gregor Samsa, das Verhalten der Mutter im 1. Kapitel Hausaufgabe, Referat

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Frank Kafka: „Die Verwandlung“

Aufgabe: Das Verhalten der Mutter im 1. Kapitel
„Gregor“, rief es - es war die Mutter -, „es ist dreiviertel sieben. Wolltest du nicht wegfahren?“. Die sanfte Stimme der Mutter. (S. 7/8, Z.37 f.).

Dies ist der erste Satz in dem die Mutter von Gregor Samsa erwähnt wird. Sie „klopfte vorsichtig an die Tür“ (S. 7, Z. 6f) um sich nach Gregor zu erkundigen. Das Adjektiv „vorsichtig“ drückt aus, wie behutsam sie vorgeht. Es beschreibt eine gewisse Unsicherheit der Mutter, sie wirkt zierlich und auch ihre „sanfte Stimme“ lässt darauf schließen, dass sie eine eher zurückhaltende und in sich gekehrte Person ist. Im ersten Augenblick scheint sie besorgt und fragt indirekt nach, warum Gregor noch zu Hause ist. Kurz darauf gibt sie sich jedoch mit einem „Ja, ja, danke Mutter, ich stehe schon auf“ zufrieden. Sie scheint sich keine weiteren Gedanken darüber zu machen und „schlürft davon“. Zieht man einen Vergleich zwischen der Mutter und Gregors Schwester, so lässt sich erkennen, dass die Schwester viel besorgter ist und Gregors Verhalten auch besser einschätzen kann, denn für sie scheint es sehr ungewöhnlich zu sein, dass Gregor noch zu Hause ist. Die nächste Situation in der die Mutter erneut auftritt ist folgende: Der Prokurist wartet mit Gregors Eltern vor dessen Zimmertür, während Gregor sich bemüht zur Tür zu gelangen und ununterbrochen eine Rede an den Prokuristen hält. Der Prokurist fragt Gregors Eltern daraufhin, ob sie auch nur ein Wort verstanden hätten, worauf die Mutter völlig verzweifelt reagiert (S. 16, Z.7: „Um Gottes willen“). Unter Weinen ruft sie: „Er ist vielleicht schwer krank, und wir quälen ihn“.

Die Mutter schreit ratlos nach ihrer Tochter und vergewissert sich, ob diese „ihn jetzt hat reden hören“ und das alles keine Einbildung sei. Sie ist sehr aufgebracht und besorgt, denn sie beauftragt ihre Tochter sofort zum Arzt zu gehen. Auf den Befehl von Gregors Vater, läuft die Mutter los und um einen Schlosser zu holen. Hier wird deutlich, dass sie in diesem Augenblick selbst nicht in der Lage gewesen wäre, etwas zu unternehmen und erst auf das „Händeklatschen“ ihres Mannes reagierte. Doch plötzlich öffnet sich Gregors Tür. Die Mutter „sah zuerst mit gefalteten Händen den Vater an, ging dann zwei Schritte zu Gregor hin und fiel (...) nieder“ (S. 18, Z. 13 ff.). Die Mutter war von dem Anblick Gregors so erschüttert, dass sie scheinbar in eine Art Koma gefallen sein muss, denn erst, als Gregor ihr näher kommt, „sprang diese, die doch so versunken schien, mit einem Mal in die Höhe“ (S. 21, Z. 20f.). Sie ist angewidert von ihrem Sohn, streckt die Arme weit aus, spreizt die Finger, so, als wolle sie ihn ja nicht berühren und läuft zurück (vgl. S. 21 Z. 21f). Diese Reaktion ist widersprüchlich zu ihrer Reaktion davor, als sie auf Gregor zu geht. Beim Zurücklaufen stößt sie gegen den Tisch, der Kaffee ergießt sich auf dem Teppich, aber sie setzt sich, „wie in Zerstreutheit, eilig auf ihn“. (S. 21, Z. 26f.). Hier wird noch einmal verdeutlicht wie verstört und eben auch „zerstreut“ die Mutter ist. Sie schreit erneut auf, als Gregor mit dem Kiefer nach dem Kaffee schnappt. Dann „flüchtet (sie) vom Tisch und fiel dem entgegeneilenden Vater in die Arme“ (vgl. S.21, Z. 35 ff). Während der Vater Gregor ins Zimmer treibt, „hatt die Mutter, trotz des kühlen Wetters das Fenster aufgerissen, und hinausgelehnt drückte sie ihr Gesicht (...) in ihre Hände“. Sie schaut von dem Geschehen weg und eilt Gregor nicht einmal zur Hilfe, als er von seinem Vater schon mit einem Stock in sein Zimmer gedrängt wird.

Im ersten Kapitel verhält sich die Mutter zunächst unbekümmert. Mit dem Auftreten Gregors fällt sie jedoch in einen traumatischen Zustand und wirkt total verstört. Sie verhält sich unmenschlich, ist ratlos und sucht immer wieder die Hilfe von ihrem Mann und ihrer Tochter auf.

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