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Titel / Referat: Kafka, Franz Der Prozess (Analyse vom Romananfang)

Schlagwörter: Franz Kafka, Ort, Milieu, Atmosphäre, Ort, Zeit, Person, Handlung Hausaufgabe, Referat

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Franz Kafka – Der Prozess

Romananfangsanalyse

Aufgabenstellung:
Untersuchen Sie den Romananfang von Franz Kafkas "Der Prozess". Beschreiben Sie möglichst genau, wie Sie als Leser in die Welt des Romans eingeführt werden. Zu beachten gilt dabei; Ort, Milieu, Atmosphäre, Zeit, Figuren (welche lernt man kennen und welches Bild gewinnt man von ihnen), Perspektive (z.B. Ich-Erzähler), sprachliche Gestaltung (Verständlichkeit, Tonfall, Stilmittel, Tempusgebrauch, Satzbau etc.)


(Von „Jemand musste Josef K. verleumdet haben,...; war es eine Komödie, so wollte er mitspielen.“)
In dem Romananfang „Der Prozess“ von Franz Kafka, aus dem Jahre 1914/1915 wird der Leser sehr angenehm in die Handlung eingeführt. Über Ort und Milieu lässt sich lediglich sagen, dass das Geschehen in einer Wohnung spielt, in der die Hauptperson Josef K. ein Zimmer bezieht. Über Stadt oder Land erfährt der Leser hier noch nichts. Im Anfang dieses Romans werden fünf Charaktere vorgestellt. Die Hauptfigur ist Josef K., überwiegend nur K. genannt, welcher bei einer Bank arbeitet und sich jeden Morgen um acht Uhr von Anna, der Köchin seiner Vermieterin Frau Grubach, Frühstück aufs Zimmer bringen lässt. Außerdem wird noch von zwei Männern berichtet, wobei man hier nur von einem den Namen erfährt, nämlich Franz, von dem anderen bleibt der Name noch offen. Sie sind beauftragt worden, Josef K. zu sagen, dass er verhaftet sei, wollen oder können ihm aber nicht erklären warum. Ob die Köchin, Frau Grubach oder die zwei Männer später noch eine wichtige Rolle spielen, geht hier nicht hervor.

Die Atmosphäre wird für den Leser einerseits sehr freundlich dargestellt, andererseits bleibt sie auch sehr offen, dh., es herrscht eine gewisse Unklarheit in bezug auf die Festnahme, da die Umstände, warum er verhaftet worden ist, nicht geklärt werden. Der Roman wird von einem personalen Erzähler geschildert. Zur sprachlichen Gestaltung lässt sich sagen, dass der Roman, trotz der langen Schachtelsätze, leicht oder auch angenehm zu lesen ist.

Meiner Meinung nach entspricht dieser Romananfang von Franz Kafka einer Bucheinführung, die die grundlegenden Fragen wie Ort, Zeit, Person und Handlung beantwortet, aber auch die weitern Geschehnisse offen lässt und den Leser so zum weiterlesen anspornt. Es baut sich gleich von Anfang an Spannung auf, zwar nicht so, wie man es z.B. bei einem guten Thriller erwartet, aber die ungeklärten Umstände der Verhaftung treiben den Leser an, weiter zu lesen.

häufige Suchphrasen:
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