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Titel / Referat: Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Falter - die zweitartenreichste Insekten-Ordnung

Schlagwörter: Arten, Entwicklungsgeschichte, Blütenbestäuber, Fühler, Mundwerkzeuge, Flügel, Ernährung Hausaufgabe, Referat

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Schmetterlinge


1. Allgemeines:

  • mehr als 180.000 Arten auf der Welt
  • 127 Familien, 46 Überfamilien
  • Jährlich: < 700 neue Arten


1.1 Entwicklungsgeschichte:

  • Beginn: vor etwa 135 Millionen Jahren zum Beginn der Kreidezeit
  • Entstehung eng mit der Entstehung von Blütenpflanzen verbunden
  • Schmetterlinge als erfolgreiche Tiergruppe
    • eroberten alle Bereiche des Festlands
  • Jüngste Art: Tagfalter
  • Tagfalter stammen aus dem Tertiär
    • Tagfalter bis zu 50 Millionen Jahre alt


1.2 Blütenbestäuber:

  • Schmetterlinge sind auf bestimmte Pflanzen und deren Blüten spezialisiert
  • Dadurch sind Pflanzen auf die Falter angewiesen , z.B. der „ Xanthopan morgani“
    • Bestäubt mit seinem 20 cm langen Rüsseln die besonders enge Orchidee


2. Herkunft des Namens:

  • „Schmetterling“ kommt von Schmetten (= Schmand) von dem einige Arten angezogen wurden Schmetterlinge galten als Verkörperungen von Hexen, die Schmand stehlen wollten
    • Schmetterlinge wurden auch als „Milchdiebe“, „Molkenstehler“ oder ähnlich genannt
  • das Wort „Schmetterling“ setzt sich erst in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts durch


3. Fühler:

  • Bau der Fühler kann unterschiedlich sein
  • Kommt auf die Schmetterlingsfamilie an
  • Bei den Geschlechtern oft unterschiedlich; bei männlichen Schmetterlingen oft stärker ausgeprägt
  • Fühler sind zum riechen, tasten, schmecken und zum Temperaturen wahrnehmen da
  • Reizaufnahme durch kleine Härchen


4. Mundwerkzeuge:

  • sind im Vergleich zu anderen Insekten sehr abgewandelt und spezialisiert
  • Oberkiefer sind verkümmert
  • Unterkiefer bilden 2 flexible Halbröhrchen
  • Zwischen den Halbröhrchen liegt das Saugrohr, mit dem der Schmetterling seine flüssige Nahrung aufnimmt
  • Schmetterling ernährt sich von Blütennektar, Pflanzensäften und anderen nährstoffreichen Flüssigkeiten
  • Wenn der Rüssel nicht gebraucht wird, wird er unterm kopf eingerollt
  • Länge des Rüssels ist je nach Art unterschiedlich
  • Urmotten besitzen keinen Rüssel, da sie mit ihren OK kauen und sich von Pollen ernähren
  • Auf der Unterlippe der Raupe befindet sich eine Öffnung der Spinndrüsen, in denen Seide in Form einer Flüssigkeit produziert wird, die anch dem Austreten an der Luft erstarrt
    • => Seidenspinner
  • Schmetterlinge können wunderbar beobachtet werden, wenn sie auf der Suche nach Futter auf den Wiesen umherflattern
  • Mit ihren empfindlichen Sinnesorganen erkennen sie schon aus großer Entfernung, ob geeignete Blüten etc. vorhanden sind.
  • Als Raupe sind sie ebenfalls auf ganz bestimmte Dinge spezialisiert.
    • Wenige Tage nach der Ablage frisst sich die Larve o. Raupe einen Weg aus dem Ei und denkt von da an nur noch an das Fressen. Dieses Stadium macht einen Großteil des Schmetterlingslebens aus. Die immense Nahrungsaufnahme in diesem Stadium ist nötig, weil sie später in der Verpuppung für etliche Zeit keinerlei weitere Nahrung zu sich nehmen können und von ihrem Polster leben müssen. Nicht alle Raupen ernähren sich von Blätten.
    • Die meisten Schmetterlinge ernähren sich von Blütennektar. Der Kot von Vögeln und anderen Tieren, Urin, Schweiß und verfaulte Pilze sind ebenso gefragt.


5. Flügel:

  • sind die eigentlichen Fortbewegungsmittel
  • Vorder- und Hinterflügel sind einzeln, im Flug sind sie jedoch miteinander gekoppelt , d.h. verbunden
  • Diese Verbindung fehlt bei den meisten Tagfaltern
  • Über den Flügeln laufen Flügeladern
  • Die werden nach dem schlüpfen mit Blutflüssigkeit gefüllt, um den Flügel zu stützen
  • Danach trocknen die Flügel und die Adern verlieren ihre Funktion
  • Flügel und Körper sind mit Schuppen besetzt
  • Schuppen sind abgeflachte Haare, die dachziegelartig auf den Flügeln liegen und so die Flügeladern verdecken


6. Ernährung:

  • Raupen ernähren sich anders als die erwachsen Schmetterlinge
  • Nach dem Schlupf wird erst die Eischale gefressen, danach Blätter, Nadeln, Blüten, Samen oder Früchte 

 

häufige Suchphrasen:
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