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Titel / Referat: Tee - Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen der Teepflanze zubereitet wird

Schlagwörter: Blättern, Knospen, Blüten, Stängel, Die Geschichte des Tees, China, Grüntee, Schwarztee, schwarzer Tee, grüner Tee, Zubereitung Hausaufgabe, Referat

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Tee - Die Geschichte des Tees

Woher der Tee ursprünglich kommt:
China wird als das Ursprungsland des Tees bezeichnet, denn in China wurde bereits vor etwa 5000 Jahren die beruhigende Wirkung des Teeblattes beschrieben. Es gibt jedoch unendlich viele Legenden zur Entstehung des Tees, hier zwei Beispiele:

In einer der Geschichten wird erzählt, dass der chinesische Kaiser Shen Nung (2737 vor Christus) so sehr auf Sauberkeit achtete, dass er sich sein Trinkwasser immer abkochte. Einmal sollen Teezweige aus dem Feuer in den Kessel geweht sein und dem Wasser ein angenehmes Aroma gegeben haben. So heißt es soll der Tee entstanden sein.

Eine andere Sage berichtet von dem indischen Königssohn Bodhidharma, der sich die Augenlider ausriss, nachdem er seinen Schwur, sieben Jahre lang nicht zu schlafen, gebrochen hatte. Dort, wo sie zu Boden fielen, wuchs ein Strauß mit grünen Blättern. Bodhidharma kostete davon und war auf einmal hellwach und frisch. Der Tee war entdeckt.


Tee- Zeichen der Freundschaft:
Lange vor unserer Zeitrechnung war der Tee in ganz Asien bereits ein Zeichen für Freundschaft, Harmonie und Geselligkeit. So wurde jeder Gast mit einer Tasse Tee begrüßt.


Teeismus:
Im 9. Jahrhundert hatten die Japaner eine bis ins Detail festgelegte Tee-Zeremonie für den Teeguss entwickelt. Der heutige Begriff ”Teeismus” bezeichnet die fast religiöse Verehrung der Japaner für Tee.


Der Tee Import nach Europa:
Im Jahre 1610 kam die erste Teelieferung aus Japan mit Segelschiffen nach Amsterdam. Über 50 Jahre waren die Holländer die einzigen Teeimporteure in Europa und versorgten den ganzen Kontinent mit dem Getränk. 1669 stiegen die Engländer in das Geschäft ein und ließen die Importe über die von ihnen gegründete “East India Company” laufen. Dieses Monopol bestand bis 1833, nach dem Ende dieses Monopols 1834 entstand der britischen Schifffahrt heftige Konkurrenz, vor allem von der amerikanischen Seite. Um der Konkurrenz standzuhalten baute man die “Teeklipper” (Segelschiffe mit vier oder mehr Masten, scharfem Bug und schlankem Rumpf) sie besaßen bei niedriger Tonnage und erreichten hohe Geschwindigkeiten.

Im Jahr 1869 wurde der Suezkanal eröffnet, dadurch wurde der Weg zu den Teeanbaugebieten um ca. 7000km verkürzt. Damit wurde der Transport auch für Dampfschiffe möglich, die auf dieser Route genügend Möglichkeiten zum Bunkern der Kohle fanden. Damit war das Ende der Teeklipper gekommen, der Weg in das Zeitalter der modernen Handelsschifffahrt begann.
Mitte des 17. Jahrhunderts kamen mit einer Karawane 200 Pakete Tee aus der Mongolei als Geburtstagsgeschenk an Michael I., den ersten russischen Romanow-Zaren. Die Karawanen zogen von Peking durch die Wüste Gobi, quer durch Sibirien, vorbei am Baikalsee und weiter zur Wolga.

Noch bis in das 19.Jahrhundert sagte man dem russischen Karawanentee nach, er habe eine bessere Qualität als der auf dem Seeweg beförderte Tee, der in feuchten, geteerten und dumpf riechenden Laderäumen gelagert war. Diesen Tee zuckerte man aufgrund des unerwünschten Beigeschmackes.


Die Boston Tea Party:
Englische Einwanderer brachten Ende des 17.Jahrhunderts den Tee mit in die USA. Im Laufe der Zeit gewann er auch hier immer mehr Liebhaber, besonders in den gehobenen Schichten, in denen damals Tea-Partys veranstaltet wurden. Um 1760 stand Tee auf dem 3.Platz aller nach Neuengland importierten Güter. Das stellte für England eine sprudelnde Einnahmequelle da. Der Tee wurde mit hohen Steuern belegt. Im ganzen Land war dies der Anlass für heftiges Aufbegehren. Die East India Company (größte Teehandelsgesellschaft) veranlasste daraufhin eine sofortige Steuerreduzierung- zu spät man sann auf Rache. Am 16. Dezember 1773 protestierte eine Gruppe Bostoner gegen die Teesteuer, enterten drei eingelaufene Schiffe der East India Company und warfen 342 Kisten Tee über Bord. Dieser Zwischenfall wurde ironisch als “Boston Tea Party” bezeichnet. Der Bostoner “Teekrieg” beschleunigte den Weg Amerikas in die Unabhängigkeit.


Wo unser Tee herkommt:
Der Chinatee war noch bis ins vorige Jahrhundert vorherrschend auf dem Weltmarkt. Doch die meisten Europäer finden diesen Tee jedoch heute zu rauchig und weich und bevorzugen die kräftigeren aromatischen Sorten aus Indien, Ceylon (Sri Lanka wird im Zusammenhang mit Tee immer noch Ceylon genannt) und Kenia. Heute kommt unser Tee zu 30% aus Indien, zu je 15% aus Ceylon beziehungsweise China, zu circa 10% aus Indonesien, zu 8% aus Afrika und 20% aus anderen Tee-Anbauländern.


Die wichtigsten Anbaugebiete in Indien und ihre Qualitäten:
Wichtig für geschmackliche Unterschiede sind Anbaugebiete, Boden und Klima, sowie Erntezeit und Verarbeitung. In Indien gibt es rund 6.000 Plantagen mit einer jährlichen Produktion von etwa 650.000 Tonnen Tee. Indien ist heute der größte Tee-Exporteur der Welt.

Darjeeling: Darjeeling ist ein hochgelegenes (2.000-3.000m) Teeanbaugebiet an den Hängen des Himalajas.
Merkmale: Sehr aromatische, feine Tees. Als “First Flush” (Tees der Frühlingspflückung, der ersten Ernte nach Rückschnitt und Pflückpause) duftig hell, als “Second Flush” (Tees der Sommerpflückung) kräftiger und etwas dunkler.

Assam: Assam ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt, in Nordindien zu beiden Seiten des Brahmaputraflusses gelegen.
Merkmale: vollmundig, malzig, kräftig, dunkel. Der Assam-Tee ist der Hauptbestandteil der bekannten ostfriesischen Mischungen.

Dooars: Zwischen Assam und Darjeeling gelegen.
Merkmale: Während der First Flush Saison “ein Assam mit Darjeeling-Charakter”.

Nilgiri: Im Süden des Landes nahe Ceylon gelegen.
Merkmale: Die Qualität ist den herben Ceylon-Tees sehr ähnlich.


Der Teebusch
Der Name der Teepflanze war nicht immer gleich und wurde mehrfach geändert. Zuerst wurde die Pflanze vom Naturforscher Linné Thea sinensis genannt. Später jedoch gab er den Namen zugunsten zweier Unterarten auf, nämlich Thea bohea und Thea viridis. Später wurde die Pflanze nach internationaler Übereinkunft und Eintragung in den ”Index Kewensis” Camellia sinensis genannt. Die Unterarten verschwanden nicht, sondern bekamen ebenfalls neue Namen: var sinensis (was auf deutsch China Tee bedeutet) und var assamica (was Assams Tee bedeutet). Die meisten Teesorten die heute angebaut werden sind Kreuzungen, die aus den Varietäten sisnensis und assamica hervor gegangen sind.

Eigentlich ist der Teebusch ein baumartiges Gewächs, buschartig sieht er nur aus, da er regelmäßig buschartig zurückgeschnitten wird. Chinesischer Tee, der unbeeinflusst wächst, bleibt trotzdem strauchartig und wird höchstens 3-4 Meter hoch. Assam-Tee, der unbeeinflusst wächst, entwickelt sich zu einem kugelförmigen Baum von bis zu 10m Höhe. er hat eine starke Pfahlwurzel, die dem Baum Festigkeit verleiht und mit ihren Seitenwurzeln Wasser und Nährstoffe aufnimmt um Photosynthese zu betreiben. Die Pflanze verträgt keine stehende Nässe, daher entwickeln sich die Seitenwurzeln oberhalb des Grundwasserspiegels. Sie ist anfällig gegen niedrige Temperaturen und auf die häufigen, ergiebigen Niederschläge und die hohe Luftfeuchtigkeit des tropischen Klimas angewiesen. Die Teepflanze ist mit den Kamelienarten Arten verwandt und zählt daher zu den zahlreichen Arten der Pflanzenfamilie ”Theaceae”. Der immergrüne Strauch hat dunkle, gezahnte, lederartige Blätter. Die Blüte ist weiß bis rosa, die Frucht klein mit harter Schale, etwa wie eine Haselnuss.


Die Tee-Ernte
Bei einem Teestrauch können nicht alle grünen Blätter gepflückt werden, sondern nur die obersten Blattknospen und die darauf folgenden jüngsten Blätter (two leaves and a but). Wenn man aber doch ältere Blätter pflückt wirkt sich das negativ auf die Teequalität aus. In Gebieten, in denen es kälter ist, weil sie höher gelegen sind, wächst der Tee langsamer (ungefähr halb so schnell wie in den tiefer gelegenen Gebieten). Dieses langsame Wachsen verleiht dem Tee eine ganz besondere Qualität.

Die Pflückarbeit wird meistens von Frauen verrichtet, da die Arbeit sehr viel Sorgfalt und Geschicklichkeit erfordert. Eine Frau pflückt am Tag durchschnittlich 16-24kg grünes Blatt. Aus so einer großen Menge wird leider nur 4-6kg fertiger fermentierter Tee. Dies ergibt ein Verhältnis von 4:1. Die Erntezeiten sind durchaus verschieden, in Nordindien zum Beispiel beginnt die Ernte nach der Winterpause etwa im März. Die erste Ernte des Jahres dauert circa 5 Wochen und dieser Tee ist sehr begehrt, vor allen Dingen in der Bundesrepublik Deutschland, da er ein stechendes Aroma hat und er ist, wie der Fachmann sagt “dünn in der Tasse”. In Südindien dagegen wird das ganze Jahr geerntet. Der qualitätshöchste Punkt liegt im Februar –März.


Die richtige Zubereitung von schwarzem Tee:
Obwohl der Tee so gesund und bekömmlich ist, wird in Deutschland relativ wenig Tee getrunken. Es liegt auch nicht am Preis, denn selbst Tees mit sehr guter Qualität kosten bei richtiger Dosierung nicht mehr als 8-10 Pfennig pro Tasse, damit ist der Tee neben Wasser das günstigste Getränk überhaupt.

Aber in Deutschland wird der Tee meist nicht richtig zubereitet und bleibt oft zu lange im Wasser, dann ist er zu stark und schmeckt bitter oder es wird zu wenig Tee verwendet, dann ist er nur leicht verfärbt und schmeckt nach nichts.

Dabei ist die richtige Zubereitung so einfach:

  1. Man wählt einen Tee mit guter Qualität (aus Indien, Ceylon oder Kenia);
  2. Man nimmt einen Teelöffel oder einen Teebeutel pro Tasse (für eine Kanne entsprechend mehr);
  3. Die Kanne, die nur für die Zubereitung von Tee benutzt werden darf, mit heißem Wasser (ohne Spülmittel) ausspülen und dann die entsprechende Menge Tee hinzugeben;
  4. Frisches, sprudelnd kochendes Wasser auf den Tee gießen und zugedeckt 3-5 Minuten ziehen lassen;
  5. Kurz umrühren, durch ein Sieb in ein zweite vorgewärmte Kanne gießen bzw. Teebeutel entfernen.

Dann den Tee nur noch einige Minuten abkühlen lassen - FERTIG!

Statt der Teebeutel kann man auch andere praktische Filtersysteme verwenden, zum Beispiel: Einsatzsiebe, Papierfilter oder Baumwollsäckchen. Das sogenannte Tee-Ei sollte man nicht verwenden, da die Teeblätter darin so sehr komprimiert sind, dass sie sich nicht voll entfalten können.


Der grüne Tee:
Grüntee wird aus derselben Pflanze gewonnen wie Schwarztee. Der Unterschied entsteht durch die Bearbeitung. Während Schwarztee gewelkt, gerollt und fermentiert wird, muss beim Grüntee genau dieser Fermationsprozess verhindert werden. Grüntee wird (wie Schwarztee eben auch) von Frühling bis zum Herbst etwa alle acht Tage vom Strauch gepflückt. Dabei werden nur die beiden ersten beiden Blätter und die Knospe gepflückt (wie beim Schwarztee), die nach rund einer Woche wieder nachgewachsen sind. Durch Erhitzen und Dämpfen wird schnell die Oxidation der Zellsäfte unterbunden. Dadurch schließen sich die Blattporen und das Koffein wird löslich. Deshalb hat Schwarztee auch einen höheren Koffeingehalt (auch Teingehalt genannt) als Schwarztee. Beim anschließenden Rollen werden die Zellen im Teeblatt zerdrückt, Zellsäfte dringen an die Außenseite der Blätter vor, wo sie leichter löslich sind, aber nicht mehr fermentieren. Gedämpfter und gerollter Tee wird dann mit Heißluft getrocknet, manche Sorten auch in Pfannen geröstet oder an der Sonne gedörrt. Letzter Verarbeitungsschritt ist dann das Aussieben in verschiedene Blattgerade und Standards für Schwarz und Grüntee gleichermaßen. Aus 4 Kilo Frischtee wird etwa 1 Kilo Grüntee.


Dicke Pluspunkte für Grüntee:
Grüntee hat eine Menge Vorzüge, so enthält er neben wichtigen Vitaminen auch noch Vitamin C, das beim Schwarztee durch das Fermentieren nicht enthalten ist. Es wurden bereits über 130 Wirkstoffe im Grüntee entdeckt, sie sollen sich unter anderem auch günstig auf den Kreislauf auswirken, bei Migräne gut tun und einigen Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs vorbeugen. Und schützt ebenso wie Schwarztee vor Karies.


Grüntee richtig zubereiten:
Wenn man Grüntee einfach wie Schwarztee mit kochendem Wasser übergießt und ziehen lässt, bringt sich möglicherweise um den vollen Genuss. Grüntee sollte eigentlich nicht mit kochendem sondern mit etwa 80°C heißem Wasser (kochendes Wasser 5-10 Minuten stehen lassen) zubereitet werden. Viele Grüntee-Trinker schwören auch darauf, zunächst den Grüntee (ein Teelöffel pro Tasse) mit einer halben Tasse heißem Wasser aufzugießen, diesen Aufguss dann wegzugießen, weil darin die meisten Bitterstoffe enthalten sind. Erst dann die benötigte Menge Wasser aufgießen und den Grüntee drei, vier Minuten ziehen lassen. So wird der Grüntee mild-aromatisch, die Gerbstoffe sind weg und damit auch ein Teil der anregenden Wirkung. 

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