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Titel / Referat: München - die Industrielle Entwicklung im Raum München

Schlagwörter: Münchendie größte Stadt des Freistaates Bayern, Entwicklung seit dem 2.Weltkrieg, Municon Valley, München als Medienstadt, Universitäts- und Forschungsstandort, Kulturstadt Hausaufgabe, Referat

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Die Industrielle Entwicklung im Raum München

Die Gründung des ursprünglichen Münchens, damals Mönchen genannt, ist auf das Jahr 1158 zurückzuführen. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Stadt unter verschiedenen Herrschern stetig an. Als Bayern 1806 Königreich wurde, gewann München bedeutend an Fläche und Einwohnern. Erst jetzt erhielt München größere Bedeutung als Sitz neuer Behörden und Dienstleistungsunternehmen und als Gewerbezentrum. An die Stelle der einstigen Monarchen haben sich nach dem 2.Weltkrieg neue Herrscher niedergelassen: sowohl Banken, Versicherungen und Handelshäuser, als auch zahlreiche Bereiche der Industrie. München ist Deutschlands zweitgrößter Standort für das Bankwesen, im Bereich der Versicherungswirtschaft rangiert München auf Platz eins, europaweit hinter London und Paris auf Platz drei. Der Versicherungsgigant Allianz stellt die größte Versicherungsgruppe Europas dar, die Münchener Rückversicherung ist weltweit eine der größten überhaupt.


Industrie in und um München

Entwicklung seit dem 2.Weltkrieg
Die bayrische Landeshauptstadt ist heute nach der Zahl der Industriebeschäftigten und nach der Zahl der Industrieumsätze die größte Industriestadt der BRD. Diese Entwicklung hat zwar schon kurz nach 1840 begonnen, aber wirklich ernsthaft kann man von der Industriestadt München erst seit der Zeit nach dem 2.Weltkrieg sprechen. Damals verlagerten viele Betriebe ihre Produktion aus dem östlichen Teil Deutschlands, zum Teil aus Berlin raus, aufgrund der Insellage, und zum anderen, um der Ausbeutung und Zwangsenteignungen zu entgehen, die in den sowjetischen Besatzungszone massiv durchgeführt worden sind. In erster Linie ist hier die Firma Siemens zu erwähnen, die den Sitz des Gesamtunternehmens von Berlin nach München verlagert hat. Zudem gibt es im Raum München, keine prägenden Altlasten, die in den einstigen Wachstumsregionen des Montanbereichs zu massiven Strukturproblemen geführt haben.


High-Tech-Industriezentrum: "Municon Valley" - Standort der Wachstumsindustrie
München wurde zu einem bevorzugten Standort wachstumsintensiver Branchen, vor allem der Elektrotechnik und der Elektronik, die nach der Zahl der Beschäftigten (72.000) und dem Umsatz eine Spitzenstellung einnehmen. Die Mikroelektronik als Schlüsselbranche der High-Tech-Region München wurde besonders durch 4 Standortfaktoren begünstigt:

  1. die Bedeutung der Siemens AG als Anbieter und als ein wichtiger Kunde mikroelektronischer Betriebe (für 78% ist Siemens ein Großkunde). Sowohl Siemens AG als auch andere Elektroindustrieunternehmen profitieren von der räumlichen Konzentration der Branche.
  2. Das erheblich regionale Nachfragepotential hinsichtlich der Produkte der Elektrotechnikindustrie. Kunden sind Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, und Versicherungswesen, Bankbranche.
  3. Verfügbarkeit hochqualifizierter Arbeitskräfte, aufgrund der entsprechenden Bildungseinrichtungen.
  4. München hat sich zum Messeplatz für Fachveranstaltungen im Bereich der Mikroelektronik in Deutschland entwickelt.


Ursachen für die Entwicklung
München verfügte seit dem 19. Jahrhundert über ein traditionelles Gewerbe(Fahrzeug-, Eisenbahn- und Maschinenbau), das als Basis für die spätere Wirtschaftsentwicklung diente. Darüber hinaus stellte die Zuwanderung von ca. 2 Millionen Arbeitskräften aus mittel- und südosteuropäischen Ländern nach dem 2. Weltkrieg einen Faktor für die Industrialisierungsstrategie Bayerns in den 50er Jahren dar. Zweitens herrschte in Bayern und speziell in München ein unternehmensfreundliches Klima, das zu der Technologie- und Strukturpolitik des Landes beitrug. In Verbindung mit der Vermarktung des hervorragenden Images Münchens als Wohnort resultiert daraus ein ungebremster Zuzug von Arbeitskräften und Unternehmen in die Region München. Für die jüngere Entwicklung ist ohne Zweifel die erheblich verbesserte Standortgunst innerhalb eines nach Osten beträchtlich erweiterten Europas von Bedeutung. Aus einer Randlage bis Ende der 80ger Jahre innerhalb des marktwirtschaftlichen Europas und innerhalb von Deutschland ist eine günstige Zentrallage geworden.

In keiner anderen Großstadt konnten bislang Informationstechnik und Kommunikationstechnik derart optimal kombiniert werden. Dies stellt auch einen hervorragenden Nutzen für die Mikroelektronik dar. Über 1100 Betriebe dieses Sektors in der Stadt und ihrer näheren Umgebung machen München zum Elektronikzentrum der BRD. Darunter befinden sich Betriebe die Mikrochips und andere elektronische Kleinteile herstellen, Betriebe, die Geräte der industriellen Mess- und Regeltechnik produzieren, Unterhaltungselektronik. Besonders viele Firmen beschäftigen sich mit der Computerherstellung (Mikroelektronik), wodurch die Bedeutung dieses Industriezweiges in den letzten Jahren deutlich zunahm. Unter diesen Firmen befinden sich einige mit Weltruf. Der Wandel zur High-Tech-Industrie und die damit vielzählig entstandenen Technologiezentren verursachten einen Wandel, der zahlreiche Arbeitsplätze schaffte.


München als Medienstadt
Mehr als 7300 Beschäftigte sind im Industriezweig Druck und Vervielfältigung zu verzeichnen. Von insgesamt 74.000 Arbeitnehmern im Medienbereich sind das fast 10%. 252 Münchener Unternehmen produzieren Filme, allein 40 befassen sich mit dem Verleih. Allein der Bereich der audiovisuellen Medien beschäftigt ca. 1/4 der im Medienbereich tätigen Personen.


München als Universitäts- und Forschungsstandort
Mit der Ludwig-Maximillians-Universität beherbergt München die größte Universität Deutschlands. Insgesamt leben im Großraum München an die 100 000 Studenten, in München selbst, ist jeder 12. Einwohner Student. Daraus ergibt sich ein nicht zu verachtender Vorteil für die sich ansiedelnde Industrie:

Junge, unverbrauchte, aber qualifizierte Hochschulabgänger, die nach dem Studium, bei entsprechender Qualifikation von ansässigen Betrieben übernommen werden können, sowie Technologiezentren und Forschungsgesellschaften, z.B. Max-Planck-Institute, Frauenhofer-Institute und die Gesellschaft für Strahlen- und Umeltschutz.


München als Kulturstadt
Mit über 14000 Theaterplätzen (2100 davon allein in der Staatsoper)ist München das "Zentrum des bayerischen Theaterlebens". München ist mit über 50 Theatern, fast einem Dutzend Kabaretts, drei Symphonie-Orchestern, Kunstsammlungen von internationalem Rang und mehr als 300 privaten Galerien eine der wichtigsten Kunst- und Kulturstädte Europas.

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