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Titel / Referat: Griechenland - Zentralmakedonien (Kentriki Makedonia)

Schlagwörter: Wirtschaft, Umwelt, Bevölkerung, Nordgriechenland Hausaufgabe, Referat

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Kentriki Makedonia (Zentralmakedonien)


1. Kentriki Makedonia
Die Region Kentriki Makedonia (Zentralmakedonien) liegt im Norden Griechenlands. Diese Region ist nach Attika das 2. größte Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum Griechenlands, dass vor allen Dingen durch der strategische günstigen Lage (Nähe zum Balkan und Osteuropa) und durch den enorm historischen und kulturellen Reichtum (z.B. der Berg Athos, eine selbstverwaltete Mönchsrepublik der orthodoxen Kirche) besticht.

Zentralmakedonien, mit einer Fläche von 188.000 km², hat 1,7 Mio. Einwohner, dass entspricht 91 Einwohner je km². Die Region, die dominierenste Region Nordgriechenlands, ist in 7 Verwaltungsbezirke eingeteilt (nach Größe sortiert: Serres, Thessaloniki (Verwaltungssitz), Chalkidiki, Kilkis, Pella, Imathia, Pieria). Zentralmakedonien zählt zu den größten griechischen Ebenen. Aber nicht nur Ebenen, sondern auch Berge, große Flüsse und Küstenlandschaften prägen die Landschaft. Auch die vielfältigen archäologischen und historischen Denkmäler tragen einen großen Teil zu der Attraktivität der Region bei. Zentralmakedonien besitzt ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (sowohl Schienen- als auch Straßennetz) und verbindet sie mit den übrigen Regionen Griechenlands und den Ländern Europas. Überdies besitzt Thessaloniki den zweitgrößten Flug- und Seehafen Griechenlands.


2. Wirtschaft

2.1 Primärer Sektor
Zentralmakedonien ist mit 28% (BIP 21%) der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft eine Region, die über dem Durchschnitt Griechenlands (25%) und der EU (7%) liegt. Die wichtigsten Anbauarten sind: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Getreide, Zuckerrüben, Ölsaaten und Textilpflanzen (Ackerbau 27%, Gemüse 15%, Getreide 12%). Rund 65% der Obsterzeugung kommen aus dieser Region, sie ist somit einer der führenden Obstanbaugebiete. Auch die Viehzucht und die Milchproduktion sind ein wichtiger Bestandteil des primären Sektors (rund 36% der Rinder  Griechenlands stammen von hier).


2.2 Sekundärer Sektor
Die Industrie in Zentralmakedonien hat ein hohes Entwicklungsniveau erreicht. Sie hat sich hauptsächlich nach dem Krieg entwickelt. Hauptsächlich hat sie sich auch außerhalb der großen Städten angesiedelt, so dass sie sich über die Region verteilt. 30 % der Erwerbstätigen (1951: 19%) sind im 2. Sektor tätig, das macht 57% des regionalen Bruttoinlandsproduktes aus. Vor allen Dingen in Thessaloniki gibt es mehr als 70.000 Industrie-, Handwerks- und Handelbetriebe.


2.3 Tertiärer Sektor
Im tertiären Sektor arbeiten 42% (1951: 24%), das macht 22% des regionalen Bruttoinlandsproduktes aus. Allein 71% davon trägt der Verwaltungsbezirk Thessaloniki. Ein anderer wichtiger Teil geht von Chalkidiki aus. Chalkidiki hat ein großes historisches, kulturelles und religiöses Erbe, dadurch werden die Urlauber nicht nur im Sommer angezogen. Doch durch den großen Anstieg der Urlauberzahlen, hat Zentralmakedonien mit einer großen Umweltschädigung zu kämpfen.


3. Bevölkerung
Mit 978.000 Einwohnern (rund 17% der Gesamtbevölkerung) ist Thessaloniki die Region mit der stärksten Population. Fast die Hälfte der Griechen in Zentralmakedonien leben dort. Die Aufwärtsentwicklung der Industrie zog ein großes Bevölkerungswachstum nach sich (1951: 1200000 1991: 1800000). Die Zuwanderung geht in erster Linie von der Abwanderung der ländlichen Gebiete Nordgriechenlands nach Zentralmakedonien aus. 34% der regionalen Bevölkerung ist über 65 Jahre alt. Durch einen Geburtenrückgang überaltert diese Region immer mehr. Rund 6,4 % der Erwerbsbevölkerung in Kentriki Makedonia sind arbeitslos (zum Vergleich: Gesamtgriechenland 7%, Europa 8,3%). Die Arbeitskräfte sind meistens schlecht ausgebildet, 52% besitzen lediglich Grundschulkenntnisse. Nur 0,5 % haben ein weiterführendes Studium abgeschlossen, 18% eine höhere Schule oder Hochschule besucht. Am stärksten von der Arbeitslosigkeit, nämlich mit 85%, ist die Altersgruppe er 14-44 jährigen betroffen. Rund 46% der Arbeitslosen haben eine Mittel- oder Oberschulbildung, 26% eine Hochschulbildung.


4. Umwelt
Durch die Erschließung der Tourismusgebiete (vor allen Dingen in Chalkidiki) schossen nicht nur die Grundstückspreise in die Höhe. Sondern auch die Umweltverschmutzung stieg nach und nach an. Dadurch stehen Chalkidiki und Thessaloniki vor großen Problemen. Der biologische tote Thermische Golf, die Luftverschmutzung, das Problem der Müllentsorgung der Industrie und der normalen Haushalte und die Lärmemission sind die Hauptprobleme der Region.

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