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Titel / Referat: Süddeutsches Schichtstufenland - eine durch Schichtstufen definierte Landschaft in Bayern

Schlagwörter: Südwestdeutsches Schichtstufenland, Entstehung, Oberflächenformen, Nutzung Hausaufgabe, Referat

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Das süddeutsche Schichtstufenland

Lage:

  • Rhön, Thüringer W. (N); Fichtelgebirge, Oberpfälzer W., bayr. W. (O); Alpenvorland (S); Schwarzwald (W)


Entstehung:

  1. Vor 230 Mio. Jahren ist Grundgebirge aus Granit und Gneis (variskisch) abgetragen = Germanisches Becken entsteht (zwischen Gallischer Schwelle und böhm. Massiv) = Ablagerungen
  2. Buntsandsteinablagerung (rot, Sand verhärtet aus Wüste westlich vom Fichtelgebirge) = 100 m dick
  3. Festland sinkt ab; Meer überflutet; Muscheln... sinken nach Tod ab; Gehäuse und Meeresschlamm bilden weißgrauen Muschelkalk = 200 m
  4. Meer trocknet wieder aus; Sand- und Tonablagerungen (Bestandteile: Tonstein, Mergel, Gips und Sandstein) = gelbgrauen Keuper; Großteil des Stufenlandes = 700 m
  5. Meer dringt wieder ein; im Jurameer werden Sand und Kalk abgelagert; Tiere und Pflanzen hinterlassen Abdrücke in Kalkplatten = 600 m

    Unterteilung in: unteren/schwarzen Jura/Lias = dunkler Tonstein, feinschichtiger Mergelstein
    mittleren/braunen Jura/Dogger = tonig-sandig, mit Brauneisenablagerungen
    Unterer/weißer Jura/Malm = Kalk 

    Gesamtdicke aller Schichten: 1500 - 2000 m
  6. vor 150 Mio. Jahren Beginn d. Alpenauffaltung = tekt. Unruhen
    (Magma steigt auf) = Wölbung zu einem Sattel; am Scheitel bricht Schichttafel ein; Entstehung des Oberrheingraben = Neigung um 5° nach Osten
  7. Abtragung; verschieden harte Gesteine = Flächen (Ton, weich) und Stufen (Kalk, hart) = Stufenlandschaft; außerdem größte Hebung im Westl. Teil = größte Abtragung
  8. S-Land wird zurückverlegt nach Osten; durch Erosion; im Tertiär 20 km westlicher; Rhein liegt tiefer (kann weiter nach Osten) = größeres Einzugsgebiet (Gebiet, das er mit Nebenflüssen und sich bewässert); Donau höher = verkleinertes E.
  9. Veränderung auch heute noch


Oberflächenformen:
Albtrauf: Trauf = Oberkante der höchsten Stufe (schwäb. und fränk. Alb); entsteht, weil Kalk so witterungsbeständig (500m)
Zeugenberg: kegelförmiger Vorberg; zeigt früheren Rand der Alb an; Albtrauf durch Flüsse zersägt
Trockentäler: aus Eiszeit; Wasser der Flüsse kann nicht im gefrorenen Boden versickern; Talbildung; später versickert Wasser
Karste: sind durch Wasserlöslichkeit des Kalks entstanden

  • Dolinen (Decken von Hohlräumen stürzen ein)
  • Tropfsteine (aus Rissen tropft gelöster Kalk; bleibt an Decke und Boden zurück)
  • Höhlen
  • Klüfte (Risse im Kalk werden vergrößert)
  • Karstquellen ( Wasser versickert im Kalk, sammelt sich, tritt zutage)


Nutzung:
Je nach Boden verschiedene Möglichkeiten:

  • Im Muschelkalk und Jura Ackerland und Obstanbau
  • In allen Schichten außer Buntsandstein viel Wald
  • Rohstoffe: Salz und Gips im Muschelkalk, Bausteine im Buntsandstein
  • Heilquellen im Jura
  • Forschung: wo war früher Land, wo Meer? 

 

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