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Titel / Referat: Weimarer Republik - das Ende der Weimarer Demokratie

Schlagwörter: NSDAP, Adolf Hitler, Wahlen, KPD, Reichstagswahl von 1930 und 1932, SPD Hausaufgabe, Referat

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Ausgang der Reichstagswahlen für die Weimarer Demokratie

Bereits die Reichstagswahl von 1930 läutete das Ende der ersten deutschen Demokratie ein. Bei einer bisher nie erreichten Wahlbeteiligung von über 80 % erhielt die rechte Partei NSDAP einen erheblichen Stimmenzuwachs. Auch die KPD mit ihrer linken Ausrichtung gewann Mandate hinzu.

Mit den Wahlen von 1932 wurde die Weimarer Republik endgültig zu Grabe getragen. Die Wahlbeteiligung war noch höher als zwei Jahre zuvor. Die NSDAP erhielt 37,3 % aller Stimmen. Während die SPD 10 Sitze im Kabinett verlor, konnte die KPD 12 Mandate dazu gewinnen. Damit stellten NSDAP und KPD gemeinsam über die Hälfte der Abgeordneten, eine klare Absage der Wähler an die Demokratie. Die SPD ist dem Vertrauen, dass in sie als Stütze der Demokratie gesetzt wurde, nicht gerecht geworden. Die Wähler vergalten es ihr, indem sie ihre Unterstützung entzogen. Die Zugewinne der beiden extremistischen Parteien resultierten aus der Weltwirtschaftskrise. Die SPD verlor nicht nur ihr Vertrauensvotum bei den Wählern, sie wurde quasi in die Ecke gedrängt. Bereits vor der wirtschaftlichen Resignation wurden viele Stimmen laut, die sich für die Wiederherstellung der Monarchie einsetzten, ein Indiz dafür ist die Ernennung Generalfeldmarschall Hindenburgs zum Reichskanzler als Nachfolger Friedrich Eberts.

Die Krise bewirkte eine allgemeine Verunsicherung. Arbeitslosigkeit und mit ihr Armut und Verelendung stiegen radikal an. Als Folge der Verzweiflung zeichnete sich der Zulauf zu den radikalen Parteien ab, in Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit zur KPD und in Gebieten mit geringerer Arbeitslosigkeit zur NSDAP. Besonders junge Männer schlossen sich auf der Suche nach neuen Perspektiven und neuem Heldentum paramilitärischen Vereinigungen an. Zu beachten ist sicher auch, dass die NSDAP, gestärkt durch vorherige Erfolge, einen Wahlkampf mit einer bis dahin nie dagewesenen Agitation führte. Mit Unmengen von Wahlplakaten versuchte sie, so viele Menschen wie möglich anzusprechen, indem sie ihnen die Lösung ihrer Probleme versprach, Schaffung von Arbeitsplätzen, Beseitigung des Hungers und der Verelendung, Unterstützung der Familien etc. Man erhoffte sich Hilfe von den Nationalsozialisten, deren Bezeichnung allein schon in die Irre führte. Da jedoch das Projekt der Sozialisten in Form der Weimarer Republik gescheitert war, erhoffte man sich Besserung der Lage von dem neuen Konzept, was die NSDAP versprach. Ein wichtiger Punkt dieser Wahlversprechen war die Verurteilung des Versailler Vertrages, der von vielen immer noch als Hemmschuh der wirtschaftlichen und militärischen Entwicklung Deutschlands und damit als Basis des Elends angesehen wurde. Zwar erlitt die NSDAP noch einige empfindliche Niederlagen, ihrem Aufschwung indes stand nichts mehr im Wege. Nachdem die Weimarer Republik im Januar 1933 offiziell für beendet erklärt wurde, konnte Hitler ungehindert die Macht ergreifen.

Im Nachhinein hat die NSDAP ihr Wahlversprechen wahr gemacht: die Schaffung von Arbeitsplätzen - in der Rüstungsindustrie, dem Ausgang des Schreckens, den sie in Folge ihrer Herrschaft über die Welt brachte. Für die Demokratie waren die Reichstagswahlen ein Debakel. In gerade einmal 14 Jahren, die von Kriegsfolgen, Krisen und Umschwüngen geschüttelt waren, hatte die erste deutsche Republik keine Gelegenheit, sich zu festigen. Hingegen legte sie mit ihrem Scheitern den Grundstein für ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Zuerst die Hyperinflation, danach Fehlspekulationen an der amerikanischen Wall Street, der Börsencrash und die daraus resultierende Weltwirtschaftskrise bewirkten einen enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die junge Republik hatte noch nicht genug Substanz, dieser Lage Herr zu werden. Die Arbeitslosenversicherung war erst neu gegründet und konnte die Versorgung der Arbeitslosen nicht sicherstellen. Um Hunger und Elend zu entgehen, folgten die Menschen der ersten Hand, die sie zu füttern versprach – der Hand der Nazis. 

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