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Titel / Referat: Westwindzone (auch: außertropische Westwindzirkulation) - eine globale atmosphärische Windströmung

Schlagwörter: die Entstehung der außertropischen Westwindzirkulation, Temperaturhaushalt zwischen den hohen und den niederen Breiten, Tiefdruckgebiete, Hochdruckgebiete Hausaufgabe, Referat

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Die außertropische Westwindzirkulation


Aufgabe: Erläutere die Entstehung der außertropischen Westwindzirkulation!
Der Temperaturhaushalt zwischen den hohen und den niederen Breiten zeigt hohe Unterschiede auf. Diese führen zu einer Druckabnahme zwischen 6000 und 14000 Metern Höhe in der Troposphäre, welche von den Randgebieten der Tropen zu den Polargebieten hin gerichtet ist. Deshalb entsteht die Höhenströmung – Luft, die in Höhe vom Äquator zu den Polkappen fließt. Sie wird durch die Corioliskraft beeinflusst. Diese Trägheitskraft tritt bei rotierenden Körpern wie der Erde auf und bewirkt, dass der Höhenstrom nach Osten abgelenkt wird. Zwischen 30° und 60° entwickeln sich nun zwischen den zwei Halbkugeln unserer Erde die außertropischen Westwinde. Diese zonalen Strömungen erreichen ihre stärkste Entfaltung in 8000 bis 10000m Höhe in einem bis 300 km breiten Strömungsband, auch Jetstream genannt. Er schwingt oft mäanderartig. Seine Mindestgeschwindigkeit beträgt 100km/h, die Durchschnittsgeschwindigkeit 300km/h und die Höchstgeschwindigkeit 600km/h.

Polwärts entwickeln sich Tiefdruckgebiete, äquatorwärts Hochdruckgebiete. Die außertropischen Westwinde blockieren nun den Wärmetransport aus den Tropen zu den Polkappen. Liegt Luft nun längere Zeit über dem gleichen Gebiet, dann gleicht sich die Temperatur der Erdoberfläche an. Zwischen den beiden Bereichen ist deshalb nun ein Anstieg der Temperaturunterschiede zu erkennen. Die polare Seite nimmt die Temperatur des kalten Bodens an und die tropische Seite erwärmt sich durch den heißen Boden. Das Druckgefälle wächst und die Windgeschwindigkeit nimmt zu. Der Jetstream geht in Wellenbewegung über, was durch im Weg stehende Gebirge und Landmassen gefördert wird. Dies wiederum ermöglicht Warmluftvorstöße polwärts und Kaltlufteinbrüche äquatorwärts. Auch entstehen an der polaren Seite der Westwindströmung Zyklonen, welche in der zonalen Strömung ostwärts wandern. Sie können bis zu einer Größe von 4000km Durchmesser heranwachsen. Nach dem Luftmassenaustausch durch Jetstream und Zyklonen stellt sich die zonale Strömung wieder ein. Zyklone können sich auch innerhalb der außertropischen Westwinde befinden. Diese wandernde zyklonale und antizyklonale Störungen beeinflussen und blockieren die Westwinde, wodurch sie ihre tatsächlichen Richtungen von Tag zu Tag ändern.

häufige Suchphrasen:
westwindzone, entstehung der westwindzone, außertropische westwinde, westwindzirkulation, außertropische westwindzone





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